SV Fener Rotenburg steht vor Rückkehr in den Spielbetrieb / „Ich will keine Chaoten dabei haben“

Idris Akkurt als Aushängeschild

Bald im Dress des SV Fener: Idris Akkurt.

Kreis-Rotenburg - ROTENBURG (lka) · Voller Vorfreude blickt Sinan Dincok auf die kommende Fußball-Saison. Dann nämlich will er mit „seinem“ SV Fener Rotenburg wieder am Spielbetrieb teilnehmen. „Ich gehe davon aus, dass wir in der nächsten Saison starten können. Bis jetzt haben alle Ja gesagt“, freut sich der Vorsitzende des Vereins. Und auch aus sportlicher Sicht laufen die Planungen auf Hochtouren. Jüngster Coup: Idris Akkurt, der bis zur Winterpause noch die Stiefel für den Rotenburger SV schnürte, soll eine tragende Rolle übernehmen.

„Wir haben uns vorgestern getroffen und sehr gute Gespräche geführt“, schildert Akkurt den aktuellen Stand der Dinge. „Noch habe ich keine definitive Entscheidung getroffen. Es hängt viel davon ab, wie sehr ich beruflich eingespannt bin.“ Dincok ist aber optimistisch, dass Akkurt das Fußballfieber nicht loslässt: „Idris wird schon spielen, da bin ich mir eigentlich sicher, auch wenn er vielleicht nicht immer dabei sein kann.“

Voraussetzung für das Engagement Akkurts ist ein Mitspracherecht bei der Zusammenstellung des Kaders, denn er legt großen Wert darauf, sich seine möglichen Mitspieler genau anzuschauen. „Schließlich will ich keine Chaoten dabei haben.“ Diesen Wunsch erfüllt Dincok ihm gerne, denn auch er will nur Kicker in seinem Team wissen, für die der Spaß am Fußball im Vordergrund steht. Damit spielen die beiden auch auf die Vergangenheit des SV Fener an, in der es immer wieder zu Anfeindungen und Pöbeleien kam. Deswegen gibt Dincok nun klare Regeln vor: „Ich würde jedem Spieler eine Chance geben, denn ich hoffe, dass alle etwas dazugelernt haben. Aber eines ist auch klar: Wer pöbelt und provoziert, der fliegt.“

Sportlich muss der Neueinsteiger zunächst eher kleine Brötchen backen, da die Regeln einen Start in der 4. Kreisklasse vorsehen. „Wir haben auch versucht, etwas höher zu beginnen, etwa in der 2. Kreisklasse, aber da hatten wir keine Chance“, erklärt Dincok.

Für die Spieler scheint das aber kein Problem zu sein, es liegen bereits 26 Anfragen vor, aus denen nun ein Kader zusammengestellt wird. „Natürlich wollen wir aufsteigen. Ich denke, dass wir es bis in die Kreisliga schaffen können“, wagt Akkurt bereits einen mutigen Blick in die Zukunft. Etwas zurückhaltender gibt sich Dincok: „Zunächst müssen wir durch gutes Verhalten und Disziplin auffallen. Dann kommt der Erfolg von ganz alleine.“ Trainer des Multi-Kulti-Clubs wird Rolf Fronda, der diese Aufgabe schon in der Vergangenheit übernommen hatte.

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