Timo Löber rätselt über seine neuen Torjägerqualitäten

„Ich werde ab und zu mal angeschossen oder stehe einfach richtig“

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Timo Löber (Mitte) hat in seiner Karriere immer nur das Trikot des TV Sottrum übergestreift.

Sottrum - Mit seinen 29 Jahren kann Timo Löber schon auf eine lange Fußball-Karriere, in der er viel erlebt hat, zurückblicken. Dabei hatte der in Mulsmhorn wohnende Löber allerdings immer nur das Trikot eines Vereins an – das vom TV Sottrum. Der Allrounder des Kreisligisten, der auch gebürtiger Sottrumer ist, blieb seinem Jugendverein bisher immer treu.

Können Sie noch ruhig schlafen? Immerhin spielen Sie am Sonntag gegen Ihren Angstgegner FC Alftsedt/Eberdorf.

Schlafen kann ich schon noch, auch wenn Alfstedt nicht gerade unser Lieblingsgegner ist. Die Spieler sind da fast alle zwei Meter groß und gefühlt 1,40 Meter breit, da tun wir uns als kleine Mannschaft immer ziemlich schwer. Wir haben nach der 0:4-Hinspielniederlage noch einiges wiedergutzumachen und sind richtig motiviert.

Alfstedt kann sich aber auf den torgefährlichsten Timo Löber seiner Karriere gefasst machen. Immerhin haben Sie schon vier Saisontore erzielt.

 Und das, obwohl ich eigentlich eher im Weg stehe (lacht). Ich bin ja überhaupt kein Torjäger. Ich werde ab und zu mal angeschossen oder ich stehe einfach richtig. Es wundert mich selber, dass ich auf ein Mal Tore schieße. Ein Grund dafür ist sichwerlich meine neue Position.

Seit dieser Saison sind Sie nicht mehr Außenverteidiger sondern defensiver Mittelfeldspieler.

Ich kann nicht viel, aber schnell bin ich. Das konnte ich auf der Außenbahn immer gut ausspielen. Als unser Trainer Tomas Meyer mich in der Mitte aufstellte, war ich ziemlich überrascht. Ich fühle mich jetzt aber zentral sehr wohl, weil ich mehr am Spiel teilhabe.

Mittlerweile sind Sie einer der Ältesten im Team. Kümmern Sie ich also um die Talente der Mannschaft?

Ich gebe mein bestes. Schließlich habe ich viele Erfahrungen gesammelt, die ich jetzt weitergeben kann. Als Vizekapitän weiß ich, dass ich mit anderen die Verantwortung trage.

Sie haben noch für keinen anderen Verein als Sottrum gespielt. Weshalb?

Ich sage nur so viel: Einmal Sottrum, immer Sottrum! Seit der Jugend spiele ich dort zusammen mit meinen Freunden, das wollte und werde ich nicht aufgeben.

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