Westerholz’ Stürmer Nils Rathje über seine Serie, die neue Heimat und sein Auto

„Ich spiele, wenn ich hier bin“

Nils Rathje ist für den TuS Westerholz nur gelegentlich auf dem Platz. Er studiert in Kaiserslautern Maschinenbau. - Foto: Freese

Westerholz - Von Vincent Wuttke. Seine „verlängerten Semesterferien“ verbringt Nils Rathje zu Hause im Norden. Die Zeit nutzt der 20-Jährige, der in Kaiserslautern Maschinenbau studiert, um sich etwas dazuzuverdienen. Und so erwischen wir den Stürmer des Fußball-Kreisligisten TuS Westerholz, kurz bevor für ihn eine Gabelstaplerprüfung für seinen Ferienjob ansteht.

Sind Sie wegen Ihrer Prüfung denn schon etwas nervös?

Nils Rathje: Nein, das nicht. Es wäre zwar für meinen Semesterferien-Job essenziell zu bestehen, aber erstmal schaue ich mir noch ganz entspannt an, was die anderen vor mir so abliefern.

Dabei sind Sie doch eigentlich gar nicht mehr so oft im Norden. Wie kommt es denn, dass Sie so weit entfernt studieren?

Rathje: Meine Freundin studiert auch im Süden und so schlecht ist es dort nicht. Ich bleibe auch auf jeden Fall da, überlege nur noch, ob ich vielleicht den Studiengang wechseln werde.

In den vergangenen Wochen sind Sie wieder häufiger für den TuS Westerholz aufgelaufen. Nehmen Sie also für die Mannschaft extra die weite Fahrt auf sich?

Rathje: Nein, ich war über Ostern schon vier Wochen zu Hause. Und sonst ist mein alter Golf drei immer noch so gut in Form, dass ich den Weg schon schaffe. Nur letztens, da hatte ich auf der Autobahn eine kleine Panne. Aber der Wagen läuft schon wieder.

Zu den verbleibenden vier Spielen ist Ihr Anfahrtsweg dann aber auch wieder kürzer, oder?

Rathje: Genau, ich jobbe nun noch für zweieinhalb Monate in Bremen und bin die restlichen Partien auf jeden Fall da. Das hatte ich meinem Coach Peter Ludwig auch versprochen, dass ich immer spiele, wenn ich hier bin. Außerdem muss ich meine Serie fortführen. Ich habe in den vergangenen fünf Spielen, die ich gemacht habe, immer getroffen.

Haben Sie sich schon Gedanken darüber gemacht, wie es für Sie beim TuS Westerholz in der kommenden Saison weitergeht, wenn Sie wieder in Kaiserslautern sind?

Rathje: Ich werde auf jeden Fall immer spielen, wenn ich mal Zeit habe oder auf Heimatbesuch bin.

Und haben Sie in Kaiserslautern auch ein Team?

Rathje: Bisher noch nicht. Ich hatte mich zum Beispiel mal aus Spaß beim 1. FC Kaierslautern umgeschaut. Aber die erste Mannschaft spielt in der zweiten Bundesliga, die Reserve in der Regionalliga und eine Dritte gibt es nicht wirklich. Das passt also alles nicht. So beschränke ich mich auf Studentensport mit drei Mal kicken pro Woche.

Aber fit sind Sie trotzdem noch für 90 Minuten?

Rathje: Das bekomme ich schon noch hin. Außerdem muss man bei Peter Ludwig ja auch Kondition haben (lacht).

Rathjes Tipps:

FC Ostereistedt/R. - TSV Karlshöfen 2:1

MTV Elm - FC Alfstedt/E. 1:1

MTSV Selsingen - TSV Gnarrenburg 3:1

VfL Visselhövede - SV RW Scheeßel 1:2

TuS Tarmstedt - TuS Westerholz 1:4

SV Ippensen - Heeslinger SC II 3:2

TSV Gr. Meckels. - TV Sottrum 0:3

Norman Hell (VfL Visselhövede) lag in der vergangenen Woche drei Mal von der Tendenz her richtig.

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