Sottrums neuer Leichtathletik-Trainer Frank Krüger über den Wechsel, seine Aufgaben und die Ziele

„Ich möchte kein Zampano sein“

Frank Krüger trainierte drei Jahre lang die Leichtathleten des FTSV Jahn Brinkum.

Kreis-Rotenburg - Von Lars KattnerROTENBURG · Mit dem Wechsel vom FTSV Jahn Brinkum zum TV Sottrum hat für den Leichtathletik-Coach Frank Krüger ein neuer Abschnitt seiner Trainerkarriere begonnen. Seit Jahresbeginn leitet der A-Lizenz-Inhaber eine kleine Trainingsgruppe an der Wieste. Im Interview mit der RK/VN erläutert Krüger die Hintergründe und wirft einen Blick in die Zukunft.

?Herr Krüger, Sie haben drei äußerst erfolgreiche Jahre beim FTSV Jahn Brinkum hinter sich. Warum haben Sie den Verein Richtung Sottrum verlassen?

!Ich war als Cheftrainer und sportlicher Leiter der Leichtathletiksparte mit allen Kompetenzen ausgestattet. Das war ein sehr reizvoller Posten. Aber im vergangenen Jahr gab es Differenzen mit der neuen Abteilungsleitung, die mich zum Aufhören bewogen haben. Immer gegen Windmühlen zu kämpfen, ergibt auf Dauer keinen Sinn.

?Haben Sie Brinkum auch mit einem weinenden Auge verlassen?

!Na klar! Ich habe mich vorher lange mit meiner Frau beraten, schließlich war der Verein mein Baby. Wir haben es innerhalb von nur drei Jahren geschafft, uns in Niedersachsen unter den Besten im Schüler- und Jugendbereich zu etablieren. Ich bin auch froh, ein Schiff übergeben zu haben, das gut fährt. Nun muss ich das Thema für mich aber abhaken.

?Wie ist der Kontakt zum TV Sottrum zustande gekommen?

!Ich habe bei Abteilungsleiter Volker Schmidt angeklopft, den ich vom Abendlauf und der Sommerlaufserie kenne. Er hat dann einen Weg gefunden, wie sich die Zusammenarbeit realisieren ließ.

?Welchen Aufgaben übernehmen Sie bei Ihrem neuen Verein?

!Ich möchte kein Zampano sein. Es ist abgesprochen, dass ich mit einer kleinen Gruppe um die Rückkehrerinnen Franziska und Natascha Schröder sowie meinem Sohn Florian leistungsorientiert arbeite. Dabei soll sich aber nicht der gesamte Verein in diese Richtung bewegen. Natürlich stehe ich auch beratend für jeden Trainer und Freizeitsportler zur Verfügung, wenn der Wunsch besteht. Hauptsächlich möchte ich mich aber meiner Arbeit als Verbandstrainer des niedersächsischen E-Kaders widmen.

?Welche Ziele verfolgen Sie und Ihre Schützlinge in dieser Saison?

!Zunächst steht für Natascha Schröder am 2. April die Titelverteidigung bei den Landesmeisterschaften über zehn Kilometer auf der Straße auf dem Programm. Im Sommer wollten wir dann versuchen, bei den Deutschen Meisterschaften in Kassel mit einer 3 x 800-Meter-Staffel an den Start zu gehen. Dabei hoffe ich, dass uns die Sottrumer Vierkämpferin Dorothea Paar als „Aushilfe“ unterstützt. Florian hat das Ziel, bei den Deutschen Meisterschaften im Triathlon im einstelligen Bereich zu landen.

?Haben Sie noch einen sportlichen Traum, den Sie verwirklichen möchten?

!Irgendwann möchte ich einen meiner Schützlinge zum Deutschen Meister machen.

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