Jan-Lüder Behrens über Westerholz’ Fehlstart, Bali und die Aussichten

„Ich hoffe, die Jungs reißen sich dann zusammen“

Jan-Lüder Behrens läuft morgen gegen Stemmen zum vorerst letzten Mal für Westerholz auf. ·
+
Jan-Lüder Behrens läuft morgen gegen Stemmen zum vorerst letzten Mal für Westerholz auf. ·

Kreis-Rotenburg - Von Matthias FreeseWESTERHOLZ · Der Vorjahresdritte hat einen Fehlstart hingelegt – und ausgerechnet in dieser Situation kommt der TV Stemmen am Sonntag (15 Uhr) zum TuS Westerholz. Ausgerechnet jetzt bestreitet zudem Jan-Lüder Behrens sein vorerst letztes Spiel für die Kreisliga-Fußballer von Coach Cord Ohlmann. Grund genug, um beim 22-jährigen Leistungsträger nachzufragen.

Entschuldigung, aber nach zwei Niederlagen in der Liga und dem Pokal-Aus muss die Frage gestellt werden: Ist der TuS Westerholz vor der Saison überschätzt worden?

Jan-Lüder Behrens:Ich glaube schon. Viele haben uns als Aufstiegskandidat gesehen. Das Potenzial ist ja da, aber dafür wäre eine bessere Einstellung nötig, und im Training müssten wir mehr tun. Im Moment reicht es nicht.

Also besteht auch gar nicht der Anspruch, oben mitzuspielen?

Behrens:Wir haben gesagt, unser Ziel ist Platz drei bis fünf. Das ist immer noch realistisch. Ich hoffe, die Jungs reißen sich zusammen, wenn ich nicht da bin.

Sie bestreiten Sonntag Ihr vorerst letztes Spiel und gehen bis Weihnachten nach Bali. So ein langer Urlaub?

Behrens:Nein, ich mache ein Auslandssemester im Rahmen meines Dualen BWL-Studiums. Da ist eine richtig große Uni mit 22 000 Studenten. Ich hätte auch nach Amerika gehen können, aber das ist mal was Neues.

Studieren mit Urlaubsflair?

Behrens:Ja, da sind durchgehend 31 Grad.

Und wer vertritt sie dann auf Ihrer Position beim TuS Westerholz?

Behrens:Ich denke mal, das macht Jan-Philipp Thom.

Apropos Position. Sie haben in dieser Saison schon als Libero, Innenverteidiger und zentraler Mittelfeldakteur gespielt. Wo fühlen Sie sich denn am wohlsten?

Behrens:Eigentlich schon mehr im Mittelfeld. Aber aufgrund des Studiums habe ich häufig nicht trainieren können. Als Libero muss man da dann nicht so viel laufen und braucht nicht so viel Kondition.

Gegen den TSV Gnarrenburg gab es zuletzt eine Niederlage, die Ihr Coach auch an den Geschehnissen am Vorabend festmachte …

Behrens:Ja, unsere Leistung war echt peinlich. Aber wegen der Maisfeld-Fete waren wir nicht gut drauf. Wir waren sehr früh zu Hause – und Gnarrenburg hatte nicht verlegen wollen.

Und jetzt kommt noch der bisher stets siegreiche TV Stemmen mit breiter Brust. Wie soll da der Sieg her?

Behrens:Ich sehe das nicht unbedingt als Nachteil für uns. Ich bin mir sicher, dass wir gegen Stemmen mindestens einen Punkt holen.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Fotostrecke: Erstes Werder-Training in der Coronavirus-Krise

Fotostrecke: Erstes Werder-Training in der Coronavirus-Krise

Autos, Bier und Zigarren - Wer "Corona" alles im Namen trägt

Autos, Bier und Zigarren - Wer "Corona" alles im Namen trägt

Auto fahren in Corona-Zeiten

Auto fahren in Corona-Zeiten

So motzen Sie Ihr Fahrrad auf

So motzen Sie Ihr Fahrrad auf

Meistgelesene Artikel

Handballer Max Nosowadtko muss Afrika-Abenteuer absagen

Handballer Max Nosowadtko muss Afrika-Abenteuer absagen

Junge Spieler aus der Region entscheiden sich gegen TuS Rotenburg – Warum?

Junge Spieler aus der Region entscheiden sich gegen TuS Rotenburg – Warum?

Kirchwalsede darf aufsteigen

Kirchwalsede darf aufsteigen

DHB empfiehlt Ende der Saison

DHB empfiehlt Ende der Saison

Kommentare