Westerholz‘ Abwehr-Chef Michael Wekel über die verpasste Chance, die Ziele und seine Rolle

„Ich hätte es gerne mitgenommen“

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Abwehr-Chef Michael Wekel ist durchaus enttäuscht, dass es mit der Relegation nicht geklappt hat. ·

Kreis-Rotenburg - Von Matthias FreeseWESTERHOLZ · Die Entscheidungen sind allesamt gefallen, der letzte Spieltag in der Fußball-Kreisliga ist nur noch ein Schaulaufen. Auch für den TuS Westerholz, der als Tabellendritter knapp den Relegationsplatz verpasst hat. Im Interview spricht Abwehrchef Michael Wekel über die Gründe und die Enttäuschung.

Aus dem Endspiel um den Relegationsplatz wird nichts mehr – beim SV Ippensen geht es für Ihr Team nur noch um die goldene Ananas. Sehr enttäuscht?

Michael Wekel:Durchaus! Wir hätten gerne ein Endspiel gehabt, aber es hat sich ja schon länger so entwickelt. Für mich war der Knackpunkt das Spiel gegen den TuS Nartum (Ende März, Anm. d. Red.), das wir 0:1 verloren haben. Da habe ich wirklich ein, zwei Wochen gebraucht. Da hat man gesehen, dass der letzte Wille fehlte und wir vom Kopf her nicht wach waren.

Was war denn entscheidend, dass es für Platz zwei nicht gereicht hat. Lag es an der Qualität?

Wekel:Das glaube ich nicht. Ich denke, es liegt am Alter, dass wir in den entscheidenden Spielen noch nicht so weit sind. Wir haben viele junge Leute, wenn dann der Druck zunimmt, gelingen auf einmal die einfachsten Sachen nicht. Da kann man die letzten 20 Prozent nicht mehr rausholen. Aber das entwickelt sich noch.

Ist es da sogar besser, dass es mit der Bezirksliga noch nicht geklappt hat?

Wekel:Eher nicht. Ich hätte es schon gerne mitgenommen. Die Bezirksliga würde uns entgegenkommen, da gibt es mehr Teams, die spielerisch unterwegs sind. Außerdem brauchst Du die Jungs da nicht mehr zu motivieren, die hätten jedes Spiel Schaum vor dem Mund gehabt.

Also bleibt der Aufstieg ein Ziel für die nächste Saison?

Wekel:Wir sind jetzt seit zwei Jahren so zusammen. Letztes Jahr haben wir gegen den Abstieg gespielt, jetzt um die Relegation – man kann ja die Entwicklung sehen. Und ich möchte, dass wir nicht stehenbleiben.

Mit Innenverteidiger Jan-Philipp Thom steht ein Neuzugang bereits fest. Konkurrenz für Sie im Abwehrzentrum?

Wekel:Als Konkurrent sehe ich ihn nicht, eher als Hilfe. Ich freue mich, dass es geklappt hat. Wir brauchen zwei, drei punktuelle Verstärkungen – das ist Jan-Philipp. Wir spielen mit einer verkappten Viererkette, in der ich tiefer drinstehe. Ich sehe meine Position weiter da, wo sie jetzt ist und denke, dass ich gesetzt bin.

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