Hurricanes starten gegen BC Marburg ins neue Jahr / Schwartz angeschlagen

„Wir sind sehr fokussiert“

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Es geht wieder los: Coach Christian Greve (hier mit Kapitänin Pia Mankertz) ist fokussiert und will morgen mit seinen Basketballerinnen gegen den BC Marburg „das eigene Spiel durchziehen“.

Scheeßel - Die Karten werden neu gemischt: Für Coach Christian Greve spielt der 82:70-Erfolg seiner Erstliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes aus dem Hinspiel keine Rolle mehr. „Das ist viel zu lange her. Außerdem war die Partie noch ganz am Anfang der Saison. Daraus lassen sich also keine Schlüsse ziehen“, sagt der Trainer vor dem morgigen Rückspiel gegen den Tabellenneunten BC Marburg. Tip-off ist um 18.30 Uhr in der Großen Halle in Scheeßel.

Nach der dreiwöchigen Weihnachtspause hatte das Greve-Team am Montag wieder das Training aufgenommen. Erstmals stand dem Coach dabei sein 15-köpfiger Kader komplett zur Verfügung. „In der Halle war gut was los“, erzählt der Trainer mit einem Augenzwinkern. Doch die Hurricanes haben sich nicht getroffen, um sich über ihre Ferien auszutauschen.

Im Gegenteil: Intensive Trainingseinheiten standen für den Tabellenvierten auf dem Programm. „Wir müssen nach der Pause schnell wieder in Schwung kommen und unseren Rhythmus wiederfinden. Wir sind sehr fokussiert und haben gut trainiert“, freut sich Greve, der selbst über die Feiertage nicht ganz abschalten konnte. „Ich bin von der Mentalität her ein Mensch, der nie richtig abschalten kann. Ich beschäftige mich immer mit Basketball“, gibt er offen zu. Seine ehrgeizige Art dürfte morgen ein Vorteil sein, schließlich hat er neben seinem Team auch den Gegner unter die Lupe genommen. „Primär liegt der Fokus natürlich bei meiner Mannschaft. Wir wollen das eigene Spiel durchziehen und aus der sicheren Defense herausspielen und den Schwung in die Offensive übertragen. Aber natürlich habe ich mir auch Videos von Marburg angeschaut“, verrät der Coach.

Bei seiner Analyse sind ihm vor allem drei Spielerinnen im Gedächtnis geblieben – Finja Schaake, Lisa Koop sowie die erst im November verpflichtete US-Amerikanerin Tonisha Baker. „Wenn Finja Schaake erstmal heiß läuft, ist es sehr schwierig, sie aus dem Spiel zu nehmen. Aber auch Lisa Koop und Tonisha Baker dürfen wir nicht zur Entfaltung kommen lassen“, weiß Greve.

Personell sieht es bei den Hurricanes gut aus. Einzig Clara Schwartz ist weiterhin angeschlagen und plagt sich mit Oberschenkel- und Knieproblemen herum. Daher konnte sie unter der Woche auch nicht voll mittrainieren. „Mal schauen, wie es sich bei Clara entwickelt. Vielleicht schonen wir sie auch für dieses Spiel“, erklärt Greve, der zudem auf seine Nachwuchskräfte Cara Tadeus, Edda Schmidt, Birte Riebesell und Beekje Janßen verzichtet. Das Quartett ist morgen fast zeitgleich mit der Reserve im Einsatz (siehe Bericht auf dieser Seite).

ml

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