Hurricanes schließen beim SV Halle Hinserie ab / Porter-Talbert auf dem Zettel

„Erfolge von gestern sind morgen uninteressant“

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Coach Christian Greve vermisst „die richtige Konstanz“ seines Teams. Morgen gastiert er mit den Avides Hurricanes im letzten Spiel der Hinrunde beim SV Halle.

Rotenburg - Obwohl morgen bereits die letzte Partie der Hinrunde auf dem Programm steht, haben die Erstliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes laut Coach Christian Greve „noch nicht die richtige Konstanz gefunden“.

Guten Leistungen stehen durchwachsene Auftritte gegenüber. Oder anders formuliert: Fünf Siege, aber auch fünf Niederlagen hat das Team bislang auf seinem Konto. Um den ersten Durchgang also positiv abzuschließen, muss der Aufsteiger die morgige Begegnung (18 Uhr) beim SV Halle Lions gewinnen.

Die Bilanz spielt für Greve jedoch nicht so eine große Rolle. Ihm geht es vielmehr darum, weitere Schritte nach vorne zu machen. „Die Tabelle ist mir egal. Erfolge von gestern sind morgen bereits uninteressant. Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen und unser Können abrufen“, erklärt der Trainer.

Die Hurricanes sollten auf jeden Fall ein paar Beruhigungstropfen dabei haben, schließlich könnten ihre Nerven arg strapaziert werden. Wer sich nämlich die vergangenen fünf Begegnungen der Löwinnen genauer anschaut, dem fällt sofort auf, dass es das Team scheinbar sehr spannend mag. In allen Partien (Ausnahme die Niederlage gegen Überflieger TSV Wasserburg) ging Halle jeweils nur mit einer Differenz zwischen neun und vier Punkten knapp als Sieger vom Feld. „Halles Trainerin Jennifer Kerns erwartet von ihrer Mannschaft bis zum Schluss viel Disziplin und Einsatzwillen“, weiß Greve, der bei den Gegnerinnen einen Namen besonders auf dem Zettel hat – Tiffany Porter-Talbert. Die US-Amerikanerin hat bisher 122 Punkte und 98 Rebounds verbucht. „Sie verfügt über einen großen Aktionsradius. Sie spielt sehr dominant“, so der Hurricanes-Trainer. Und er fügt hinzu: „Halle verfügt über eine sehr gute Breite. Das Team ist auch problemlos mit fünf Deutschen auf dem Feld konkurrenzfähig. Aber auch wir kommen über die Mannschaftsleistung.“

Die Nachwuchskräfte Birte Riebesell, Edda Schmidt, Cara Tadeus und Beekje Janßen treten die Reise nicht mit an. „Das hat rationale Gründe. Ich weiß nicht, ob ich sie einsetzen werde. Dafür wäre es dann ein zu großer Zeitaufwand. Zudem sollen sie alle am Sonntag in der Reserve spielen“, verrät Greve.

ml

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