Hurricanes reisen bereits heute nach Saarlouis

Proben für die Play-offs

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Christa Baccas (hier beim letzten Auswärtsspiel in Halle) ist inzwischen in die USA zurückgekehrt. Ob sie nächste Saison für die Hurricanes spielen wird, ist noch nicht geklärt.

Scheeßel - Es bleibt dabei: Die weiten Reisen absolvieren die Bundesliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes in der Regel mit einem schmalen Kader. Zu acht geht es bereits heute los, morgen (19.30 Uhr) steht die Partie beim Tabellenzweiten TV Saarlouis an – quasi die Probe für die Play-offs, denn dort treffen die Hurricanes in drei Wochen mit größter Wahrscheinlichkeit auf eben diesen Gegner.

Eine ist nicht mehr dabei, die ohnehin noch keine Einsatzminute zu verzeichnen hatte: Die Amerikanerin Christa Baccas, die sich kurz vor der Saison einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, ist inzwischen aus familiären Gründen in ihre Heimat zurückgekehrt. Coach Tomas Holesovsky hatte noch vor mehreren Wochen in Erwägung gezogen, dass er Baccas möglicherweise in den Play-offs wieder einsetzen könne – doch das wäre wohl ohnehin zu früh gekommen. Nun hofft er, dass beide Seiten in den neuen Saison wieder zusammenfinden. „Noch ist nicht klar, ob sie dann für uns spielt, aber sie hat schon gesagt, dass sie gerne wieder zu uns kommen würde“, berichtet er.

Nach Saarlouis werden auch die zuletzt mit einigen Einsatzminuten bedachten Nachwuchskräfte Beekje Janßen, Birte Riebesell und Cara Tadeus nicht mitreisen. Kapitänin Pia Mankertz plagt sich noch mit muskulären Problemen am Ellbogen, ihr Coach rechnet aber fest mit ihr.

Die Hurricanes können übrigens Platz sieben nicht mehr verlieren – auch nicht bei einer Niederlage und einer weiteren im letzten Heimspiel gegen die ChemCats Chemnitz. Dennoch ist Holesovsky sehr daran gelegen, das Spiel in Saarlouis nicht wegzuschenken. „Das hat auch einen psychologischen Effekt. Es ist immer besser, wenn man in die Play-offs geht und den Gegner vorher schon mal geschlagen hat. Zwei Niederlagen – das ist sonst im Hinterkopf drin“, meint der Tscheche, der die Saarländerinnen zudem mit einer neuen Verteidigungsstrategie überraschen will. Ob er diese Variante aber von Beginn an testen wird, ließ er noch offen – schließlich hatte die Zonenverteidigung zuletzt gegen NB Oberhausen ja auch sehr gut funktioniert.

maf

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