Vor Weihnachten keine Verstärkung

Avides Hurricanes planen erst im Januar mit einer zweiten Amerikanerin

Maddie Simon bleibt aktuell die einzige Profispielerin im Team der Hurricanes. Die Amerikanerin wird über die Feiertage wohl auch nicht in die Heimat fliegen, sondern in Scheeßel bleiben.
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Maddie Simon bleibt aktuell die einzige Profispielerin im Team der Hurricanes. Die Amerikanerin wird über die Feiertage wohl auch nicht in die Heimat fliegen, sondern in Scheeßel bleiben.

Rotenburg – Noch vier Spiele bis Weihnachten – doch so rechte Festtagsstimmung will bei den Zweitliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes bisher nicht aufkommen. Zum einen stehen sie vor dem schweren Nachholspiel beim Titelfavoriten Rheinland Lions (Samstag, 16 Uhr) in Bergisch Gladbach erst mit einem Sieg da, zum anderen wird keine neue Profispielerin unterm Baum „liegen“. Einen Schnellschuss schließen die Verantwortlichen aus.

Immerhin: „Wir haben eine gute Kandidatin im Auge“, verrät Utz Bührmann, Manager und Vorstand Finanzen. „Aber es ist keine Lösung für sofort, sondern für den Januar.“ Auch deshalb, weil die Umworbene aus den Vereinigten Staaten einreisen müsste und sich nicht bereits in Europa aufhält. Diverse behördliche Formalitäten und eine Quarantäne-Zeit gehen damit einher. „In Europa hat sich nichts ergeben. Da läuft in gewissen Ligen zwar nichts, aber die Spielerinnen liegen dann über unserem Preissegment“, erklärt Coach Christian Greve.

Simon verbringt Weihnachten voraussichtlich in Scheeßel

Somit wird Maddie Simon nach der Rückkehr von Daeja Smith in den kommenden Partien weiter der einzige Profi im Team bleiben. Vermutlich wird Simon über Weihnachten auch nicht in ihre Heimat nach Nebraska fliegen. „Laut Vertrag dürfte sie es. Das ist ja auch gut gegen Heimweh. Wir haben sie aber trotzdem gebeten, nicht zu fliegen. Und ich denke, dass sie es auch so sieht“, sagt Bührmann. Schließlich müsste Simon sonst nach ihrer Rückkehr erneut in Quarantäne und würde dadurch womöglich das erste Spiel des neuen Jahres am 10. Januar gegen den ASC Göttingen, zumindest aber einige Trainingseinheiten, verpassen.

Coach Greve denkt sogar darüber nach, sein Team zwischen Weihnachten und Silvester in die Halle zu bitten. In den vergangenen anderthalb Wochen hatte er vor allem an der Verteidigung gearbeitet, weil dieser Mannschaftsteil bisher noch zu viele Schwächen offenbart hatte. Ob schon Fortschritte zu erkennen sind, wollte Greve nicht beurteilen: „Das sieht man dann im Spiel.“

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