Hurricanes ohne Baden und Wegner nach Nördlingen / Womacks offene Rechnung

Greve will mit Mini-Kader Auswärtsbilanz ausbauen

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Für Andrea Baden lief es zuletzt recht gut – nach Nördlingen fährt sie aber wohl nicht mit.

Scheeßel - Die individuelle Klasse von drei Spitzenkräften oder aber die Ausgeglichenheit eines ganzen Teams – was ist wertvoller? Im Mittelfeld-Duell zwischen den Erstliga-Basketballerinnen der THW Angels Donau-Ries und der Avides Hurricanes wird sich am Sonntag (16 Uhr) in Nördlingen zeigen, welches Mittel am besten wirkt.

Der Aufsteiger aus Rotenburg und Scheeßel reist als Dritter mit der Empfehlung von bisher drei Auswärtssiegen an. „Solange die Serie hält, ist alles gut“, meint Coach Christian Greve.

Ein Blick auf die Punkteverteilung bei den Engeln der BG Donau-Ries untermauert es: Die Amerikanerin Melissa Jeltema als Shooting Guard und ihre kanadische Kollegin Nayo Raincock-Ekunwe unterm Brett sind mit jeweils 114 Punkten die Top-Scorerinnen der Liga. Hinzu kommt mit Alysa Womack ein weiterer Guard aus den Staaten, der es schon auf 80 Punkte gebracht hat. Hinter diesem Trio kommt lange Zeit nichts. Wobei insbesondere Womack „noch eine Rechnung offen hat“, erinnert Greve daran, dass sie letzte Saison noch mit Eintracht Braunschweig das Play-off-Finale gegen seine Hurricanes verloren hatte. Ebenfalls Amerikanerin, aber mit deutschem Pass, ist Pointguard Sidney Parsons (37 Punkte).

Die Hurricanes dürften auf den deutschen Positionen also stärker sein – sowie insgesamt ausgeglichener und damit unausrechenbarer. „Das ist unsere Stärke“, findet auch Greve. „Wer bei uns heiß läuft, kriegt mehr den Ball. Wer nicht heiß läuft, muss es auch nicht forcieren.“ Ohnehin liegt der Schlüssel für den Erfolg aber in der Defense: „Da haben wir den Fokus drauf. Wenn wir so verteidigen wie letztes Wochenende gegen Saarlouis, können wir in Nördlingen gewinnen“, ist der Coach überzeugt.

Allerdings kann er bei diesem Unterfangen nur auf einen Mini-Kader zurückgreifen. „Wir fahren mit acht Spielerinnen“, erzählt Greve. Verzichten muss er im Gegensatz zum letzten Spiel auf Constanze Wegner, die wegen ihrer Achillessehnenprobleme pausiert, sowie mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Andrea Baden. „Wir kommen am Montagmorgen um zwei oder drei Uhr zurück, sie muss aber um 6.15 Uhr wieder in Bremen arbeiten“, verdeutlicht Greve. Zuletzt hatte sich die Westerescherin Spielanteile von zehn, zwölf Minuten erkämpft. „Berechtigterweise, weil sie es gut gemacht hat“, betont ihr Trainer, der aus der Fraktion der jungen Kräfte nur Edda Schmidt und Cherina Kaiser an Bord hat – sie werden ihre Einsatzzeiten erhalten, um Pia Mankertz und Laura Rahn Pausen zu verschaffen.

maf

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