Hurricanes-Neuzugang zieht ein / „Ich möchte Verantwortung übernehmen“

Flasarova mag die Ruhe

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Coach Christian Greve begrüßt Neuzugang Katarina Flasarova.

Scheeßel - Von Mareike Ludwig. So langsam kommt wieder etwas Leben in die Basketball-WG in Scheeßel. Neuzugang Katarina Flasarova ist bei den Avides Hurricanes angekommen und gerade dabei, ihr neues Zuhause im ehemaligen Internat der Eichenschule zu beziehen.

„Mein erster Eindruck ist wirklich super. Ich mag die Ruhe hier“, sagt die gebürtige Tschechin, die auf den Spitznamen „Katka“ hört. Dem Erstliga-Aufsteiger will sie vor allem mit ihrer Erfahrung und Qualität weiterhelfen.

Bereits am Donnerstagabend stand die 29-Jährige das erste Mal mit ihren neuen Mitspielerinnen in der Sporthalle auf dem Parkett und hat mit der Mannschaft zusammen trainiert. „Das hat echt Spaß gemacht. Ich bin froh, dass ich nach der Sommerpause schnell mein Ballgefühl wieder hatte“, erzählt Flasarova. Doch während der basketballfreien Zeit lag der Point- und Shooting-Guard – auch Combo-Guard genannt – nicht etwa auf der faulen Haut, sondern hat sich auf sein neues Abenteuer vorbereitet: „Ich bin gereist, war viel joggen und habe Krafttraining gemacht. Ich bin ein Mensch, der immer in Bewegung sein muss.“

Zuletzt trug Flasarova, die übrigens sehr gut Deutsch spricht, für zwei Jahre das Trikot des Bundesligisten Herner TC, wo sie in der vergangenen Saison zur zweitbesten Schützin des Teams avancierte. „Jetzt war es aber Zeit für etwas Neues“, begründet die Tschechin ihre Entscheidung. Und da die Österreicherin Kata Takács die Hurricanes in Richtung Ungarn zum Eurocup-Teilnehmer Hat-Agro Györ verlassen hat, war der EU-Ausländerplatz beim Team von Coach Christian Greve frei. „Ich musste nicht lange überlegen, ob wir Katka verpflichten wollen. Sie passt super ins Team und ergänzt unseren Kader hervorragend. Mit ihren Qualitäten hilft sie uns weiter. Sie ist sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff sehr stark“, erzählt Greve.

Der Trainer erwartet von Flasarova, dass sie besonders die jüngeren Spielerinnen an die Hand nimmt und ein Vorbild fürden Nachwuchs ist. Mit ihren 29 Jahren ist sie schließlich die Älteste im Team. „Natürlich möchte ich Verantwortung übernehmen und mein Bestmögliches geben. Mit dieser Absicht bin ich ja auch hierher gekommen“, versichert die 29-Jährige.

Im heutigen Testspiel in Löningen gegen den Zweitligisten Wolfpack Wolfenbüttel kann Flasarova erstmals ihr Können unter Beweis stellen. „Darauf freue ich mich schon“, sagt die Tschechin, während Greve mit einem Augenzwinkern hinzufügt: „So lernt Katka schon mal die Auswärtsfahrten in unseren Kleinbussen kennen.“ Das Ergebnis ist für Greve dabei nebensächlich, „vielmehr wollen wir einige Dinge ausprobieren und Spaß haben“.

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