Hurricanes morgen nach Marburg – und Sonntag kommt schon Wasserburg

Doppelschicht in 46 Stunden für Greve kein Problem

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Einschwören auf die Doppelschicht: Die Hurricanes um Coach Christian Greve wollen aus Marburg etwas mitbringen.

Scheeßel - Keine 46 Stunden liegen zwischen dem ersten Tip-off und dem zweiten Abpfiff – doch Christian Greve jammert nicht. „Das ist von der Belastung her kein Problem für Sportler – auch für Fußballer nicht“, kann sich der Coach der Avides Hurricanes einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen. Seine Erstliga-Basketballerinnen treten morgen (20 Uhr) beim BC Marburg an, ehe Sonntag (16 Uhr) in Scheeßel das Heimspiel gegen die Überflieger des TSV Wasserburg ansteht.

„Wir wollen zwei Punkte mitnehmen“, betont Power Forward Laura Rahn mit Blick auf die Marburg-Partie. „Und das können wir, wenn wir am Ende nicht so nachlassen wie gegen die Rhein-Main Baskets.“ Da hatten sich die Hurricanes zum Saisonauftakt spät um ihren Lohn gebracht und mit 76:78 verloren. Rahn selbst war beim Season Opening umgeknickt, machte aber nach kurzer Behandlung weiter. Und auch morgen rechnet Coach Greve fest mit ihrem Einsatz. „Das ist nichts, was sie beeinträchtigt.“

Dennoch reisen nur neun Spielerinnen nach Hessen – Clara Schwartz, Beekje Janßen, Cara Tadeus, Edda Schmidt, Birte Riebesell und Hannah Pakulat bleiben aus unterschiedlichen Gründen zu Hause. Vor allem Pakulat, die aufgrund einer Virusinfektion wohl noch ein, zwei Wochen aussetzen muss, wurde zum Auftakt mit ihrer Athletik und ihrer Reboundstärke speziell in der Schlussphase arg vermisst. „Sie hat auch am Anfang schon gefehlt“, betont Greve. Als einer der Folgen spielte Pia Mankertz durch, während Laura Rahn auf 31 Einsatzminuten kam. Auf deutlich kürzere Zeiten kamen Andrea Baden, Cherina Kaiser und Constanze Wegner. „Sie haben aber ihre Minuten gut genutzt“, betont Greve.

Dennoch gab es im Training manches aufzuarbeiten. Vor allem „die Organisation und Durchführung unserer Offense“, nennt der Coach als Schwerpunkt. Auch in der Verteidigung wurde noch einmal genau besprochen, „wo welche Position einzunehmen ist“.

Zumal Marburg ein anderes Kaliber als zuletzt die Rhein-Main Baskets sein dürfte. Zum Auftakt bekam dies beim 66:47 Aufsteiger TuS Bad Aibling zu spüren. Vor allem Forward Finja Schaake und Insidespielerin Kellindra Zackery stachen heraus. „Wir wissen, auf wen wir achten müssen“, hat Greve aber nicht nur sie im Blick.

maf

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