Hurricanes legen im Spiel um Platz drei vor / „Unglaubliches Fastbreak-Spiel“

Rahn und Young „rupfen“ Freiburgs Eisvögel – 98:62

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Freiburgs Kacie Sowell und lka Hoffmann hatten gegen Kierra Mallard (v.l.) einen schweren Stand – der Amerikanerin im Team der Hurricanes gelang erneut ein Double-Double.

Scheeßel - Die Krönung einer überragenden Saison ist nach diesem grandiosen Auftritt zum Greifen nah! Im Hinspiel um Platz drei in der Basketball-Bundesliga der Damen haben die Avides Hurricanes beim USC Freiburg mit 98:62 (48:25) triumphiert und die Eisvögel aus dem Breisgau vor dem Rückspiel, Sonntag um 16 Uhr in Scheeßel, geradezu gerupft.

Es war eine Gala, die die Hurricanes in der Unihalle aufführten. „Ein richtig guter Auftritt, der hatte Qualität“, freute sich auch Coach Christian Greve. „Wir haben ein unglaubliches Fastbreak-Spiel über die gesamte Partie hingekriegt. Dem ging natürlich auch eine gute Defense voraus. Wir haben genau die richtigen Schnittpunkte zugemacht“, resümierte der scheidende Trainer. Und am Ende punkteten mit Top-Scorerin Laura Rahn (24), Janae Young (20), Kierra Mallard (17) und Ashley Harris (14) gleich vier Kräfte des Aufsteigers zweistellig.

Insbesondere Rahn scheint seit den Play-offs zu ihrer Bestform gefunden zu haben. Gegen Freiburg „explodierte“ der Power Forward so richtig. „Bombe“, kommentierte auch Greve den Auftritt. „Sie hat unheimliche Gefahr ausgestrahlt und auch hinten gut gearbeitet.“ Drei Dreier gingen denn auch auf Rahns Konto. Young gelang indes ein Double-Double mit elf Rebounds, Mallard ebenfalls mit zehn eingesammelten Bällen.

Die Partie begann optimal – mit einem Young-Dreier nach nur 17 Sekunden. Freiburg gelang nicht ein einziges Mal der Ausgleich, geschweige denn die Führung. Viel zu viel Bälle legten die Gastgeberinnen vorbei – „weil wir entsprechend hohen Druck aufgebaut haben und sehr schwere Würfe bei denen forciert haben“, bemerkte Greve. Freiburgs Coach Aleksandar Bozic meinte hinterher angesichts der miserablen Quoten: „Das kann man sich nicht erklären.“

Bis zum Ende des ersten Viertels baute Hannah Pakulat die Führung per Dreier auf 23:12 aus, nach einem 15:1-Run der Hurricanes hieß es bereits 45:19 (19.). Schon zu diesem Zeitpunkt hatte der Aufsteiger hochprozentig von der Dreierlinie getroffen – bis zur Halbzeit sieben Mal, am Ende insgesamt zwölf Mal. Die Eisvögel konnten ihren Absturz nicht mehr verhindern, auch wenn Soana Lucet mit drei Dreiern innerhalb von drei Minuten unmittelbar nach der Halbzeit auf 34:53 verkürzte. Danach machten die Hurricanes wieder Ernst. Die höchste Führung erzielte bei 42 Punkten Vorsprung Janae Young in der 33. Minute (85:43). Am Ende wurde die Hunderter-Marke nur knapp verpasst.

„Wir haben einen großen, vielleicht entscheidenden Schritt gemacht“, wusste auch Christian Greve. Doch obwohl sein Team die Hand an der Bronzemedaille hat, warnt er: „Die Ausgangslage ist einfach gut, aber wir müssen darauf gefasst sein, dass Widerstand kommen wird.“

maf

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