Hygienekonzept erstellt

Basketball: Hurricanes lassen 200 Fans in die Halle

Trommeln ja, rufen oder singen nein – die Hurricanes-Fans müssen sich auf einige Änderungen bei den Spielen einstellen und zudem Abstand halten.
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Trommeln ja, rufen oder singen nein – die Hurricanes-Fans müssen sich auf einige Änderungen bei den Spielen einstellen und zudem Abstand halten.

Scheeßel – Sechs Seiten umfasst es – das Hygienekonzept, das die BG ‘89 Hurricanes aufgrund der Corona-Pandemie für sämtliche Basketball-Partien in ihren Spielhallen erstellt hat. Und daraus geht hervor, dass zu den Zweitliga-Begegnungen der Damen sowohl in der großen Halle in Scheeßel als auch in der Pestalozzihalle in Rotenburg 200 Zuschauer erlaubt sind. Allerdings müssen einige Vorkehrungen getroffen und einige Regeln eingehalten werden.

„Ich hoffe, dass alles gut geht, aber ich bin nicht so tiefenentspannt wie sonst“, sagt Utz Bührmann, der zusammen mit Hauke Sievers nun neben den Vereinsvorstand auch das Hygienebeauftragten-Duo bildet.

Was beim Fußball unter freiem Himmel für Zuschauer gilt, findet auch beim Basketball seine Anwendung. Also unter anderem die Abstandsregel, die Handdesinfektion, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, bis der Sitzplatz erreicht ist, oder die Erfassung der Kontaktdaten. Lautes Rufen und Singen ist nicht erlaubt, Instrumente zum Anfeuern schon. Die Hurricanes richten ein „Einbahnstraßen-Prinzip“ mit separatem Ein- und Ausgang ein, wobei die Halle über die gewohnten Türen betreten wird. Auf der Tribüne stehen 100 Plätze zur Verfügung (zwei Sitzschalen müssen stets freibleiben), am Spielfeld selbst werden ebenfalls jeweils 100 Stühle mit Abstand aufgestellt.

„Unser Konzept erfüllt alle zurzeit geltenden Auflagen des Landes Niedersachsen und die leider recht vielfältigen und verschiedenen Vorgaben der einzelnen Fachverbände und Basketballligen. Ich denke, dass wir alles einhalten können“, meint Bührmann.

Der Schatzmeister betont auch, wie wichtig es ist, dass Besucher bei den Spielen zugelassen sind: „Es ist ja auch ein kleiner fünfstelliger Betrag, den wir dadurch einnehmen und den wir auch brauchen. Ohne Zuschauer macht es außerdem keinen Spaß.“

Er fürchtet allerdings, dass es immer wieder zu Spielverlegungen kommen wird. „Es wird immer Infektionen und Quarantäne geben. Bei Corona-Verdachtsfällen müssen Spiele auf jeden Fall verlegt werden. Es muss schon vieles gut gehen, damit wir die Saison vernünftig zu Ende bekommen“, glaubt er.

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