Hurricanes gehen nach 78:63 bei Rhein-Main Baskets als Vierter in die Pause

Mallards Aus trübt den Sieg

+
Janae Young (l.) und Kierra Mallard waren wieder die besten Punktesammler. Centerin Mallard schied allerdings verletzt aus.

Scheeßel - Revanche für die Hinspielniederlage geglückt, den direkten Vergleich gewonnen und sogar auf Platz vier gehüpft – „da kann ich gut überwintern“, freute sich Basketball-Coach Christian Greve. „Die Tabelle gucke ich mir zu Weihnachten nochmal an. Das ist motivierend.“ Und doch war der Jubel nach dem 78:63 (33:27)-Sieg seiner Avides Hurricanes bei den Rhein-Main Baskets gedämpft, denn sechs Minuten vor dem Ende war Kierra Mallard, die Centerin des Erstliga-Aufsteigers, verletzt ausgeschieden.

Nach einem Offensiv-Rebound passierte es: Mallard landete mit ihrem rechten Bein auf einem fremden Fuß und wurde fortan auf der Bank von Physiotherapeutin Anna-Lena Meinke behandelt. Nach dem Spiel wurde sie zu allem Überfluss auch noch für die Dopingprobe ausgelost. Nach der Rückkehr ging es in der Nacht noch ins Krankenhaus. „Es ist wohl nichts mit dem Sprunggelenk, eher mit dem Mittelfuß. Ich hoffe, dass es nichts Schlimmeres ist“, äußerte sich Greve unmittelbar nach dem Abpfiff.

Zu diesem Zeitpunkt lagen die Hurricanes nach einem Mallard-Dreier relativ komfortabel mit 65:49 vorne. „Kurz hatte ich da noch ein nervöses Gefühl“, gestand Greve, zumal auch Ashley Harris bereits vor der Pause ihr viertes Foul kassiert hatte und Laura Rahn genauso stark belastet war. Ohnehin waren die „BeeGees“ nur zu acht, Hannah Pakulat war zudem mit einer Erkältung gehandicapt. Trotzdem brachte Greves Crew den Sieg souverän nach Hause, lediglich bis auf zehn Punkte kamen die Rhein-Main Baskets zwischenzeitlich heran, ehe Janae Young mit einer starken Schlussphase für klare Verhältnisse sorgte.

Vor allem zu Beginn hatte es noch nicht nach dieser eindeutigen Angelegenheit ausgesehen. Nach drei Minuten hatte Nelli Dietrich das 8:2 für die Gastgeberinnen markiert – doch Katarina Flasarova brachte mit dem 16:14 kurz vor Viertel-ende die erste Führung der Hurricanes. Und die sollten fortan nicht mehr in Rückstand geraten, hätten allerdings auch mit gut und gerne zehn Punkten mehr in die Halbzeit gehen können. „Wir haben gruselig getroffen, waren uns in der Pause aber einig, dass wir weiterwerfen wollten“, erklärte Greve. Aktiver und gefährlicher wurde sein Team dann auch vor allem aus der Distanz – fünf der acht verwandelten Dreier fielen nach dem Wiederanpfiff. Und vor allem von der Freiwurflinie hatten die Hurricanes eine „überragende Quote“, wie Greve angesichts der 14 von 15 möglichen Treffer bemerkte.

maf

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Amri-Ausschuss in NRW nimmt Rolle von V-Mann ins Visier

Amri-Ausschuss in NRW nimmt Rolle von V-Mann ins Visier

Das sind die zehn reichsten Menschen der Welt

Das sind die zehn reichsten Menschen der Welt

Werder-Ankunft in Köln

Werder-Ankunft in Köln

Der Freimarkt am Donnerstag

Der Freimarkt am Donnerstag

Meistgelesene Artikel

Avides Hurricanes erwarten Tabellenführer Panthers Osnabrück

Avides Hurricanes erwarten Tabellenführer Panthers Osnabrück

Hanna Schwertfeger mischt Herren-Kreisliga auf

Hanna Schwertfeger mischt Herren-Kreisliga auf

30:26 im Pokal – aber Badenhop muss büßen

30:26 im Pokal – aber Badenhop muss büßen

Potratz Matchwinner für Rotenburger SV gegen VfL Westercelle

Potratz Matchwinner für Rotenburger SV gegen VfL Westercelle

Kommentare