Hurricanes empfangen THW Angels / Fokus auf Raincock-Ekunwe und Jeltema

Greve geht in die Offensive: „Wir wollen in die Play-offs“

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Kierra Mallard kam zuletzt nur auf sieben Punkte, doch für Coach Christian Greve kein Grund zur Beunruhigung. In den vergangenen Tagen plagte sich die US-Amerikanerin mit gesundheitlichen Problemen herum, doch morgen ist sie wieder einsatzbereit.

Scheeßel - Die Play-offs sind zum Greifen nah: Bei noch fünf verbleibenden Begegnungen liegen die Erstliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes acht Punkte vor dem Tabellenneunten ChemCats Chemnitz. Dass es mit der Teilnahme noch schiefgehen könnte, ist daher eher unwahrscheinlich. Auch Coach Christian Greve sagt offen: „Wir wollen in die Play-offs.“ Mit einem Sieg gegen die THW Angels der BG Donau-Ries wäre der größte Erfolg der Vereinsgeschichte perfekt. Tipp-off ist morgen (18.30 Uhr) in der Großen Halle in Scheeßel.

Die Aufgabe gegen die Gäste aus dem bayerischen Nördlingen ist jedoch alles andere als leicht, schließlich hat das Team mit der US-Amerikanerin Melissa Jeltema (370 Punkte) und der Kanadierin Nayo Raincock-Ekunwe (327) die besten Scorerinnen der gesamten Liga in seinen Reihen. Wie gefährlich die beiden sind, mussten die Hurricanes bereits im Hinspiel erfahren. Während Raincock-Ekunwe auf 28 Zähler und zwölf Rebounds gekommen war, brachte es Jeltema damals auf 20 Punkte und acht Rebounds. „Wir müssen sie in den Griff bekommen. Das wird natürlich alles andere als einfach“, weiß der Trainer. Er betont aber auch, dass die anderen Akteure nicht aus den Augen gelassen werden dürfen.

Dass Greves Topscorerinnen Janae Young und Kierra Mallard zuletzt nicht sonderlich erfolgreich waren, beunruhigt den Coach aber nicht. „Ich messe niemanden nur an seinen erzielten Punkten. Zudem ist es doch ganz normal, dass auch Profispielerinnen mal etwas durchhängen. Das ist doch total menschlich“, sagt Greve, der unter der Woche „sehr konstruktive Gespräche“ mit seinen Damen geführt hat. „Nun wollen wir wieder Vollgas geben. Es wird eine Partie auf Augenhöhe. Mit unseren Zuschauern im Rücken ist alles möglich“, blickt der Trainer voraus. Welche Nachwuchsspielerin den Sprung in den Kader schafft, entscheidet sich erst kurzfristig: „Das entscheidet sich im Training. Ich muss schauen, wer es sich verdient hat.“ Momentan sind Cherina Kaiser, Hannah Pakulat und Kierra Mallard gesundheitlich angeschlagen, doch morgen sind sie laut Greve wieder einsatzbereit.

ml

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