Hurricanes vor Do-or-die-Spiel gegen Halle / Nur Young angeschlagen

Das schwankende Barometer

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Wieder fit, wieder im Kader: Hannah Pakulat (l.) und Clara Schwartz.

Scheeßel - Es muss ja nicht gleich wieder ein Sieg mit 26 Punkten Differenz sein – so wie im Hinspiel. Christian Greve würde auch mit einem Zähler Vorsprung gut leben können. Der müsste es allerdings sein. „Das wird unglaublich schwierig, aber es geht darum, Platz fünf zu ergattern“, weiß der Coach der Avides Hurricanes vor dem letzten Punktspiel der Basketball-Bundesliga, morgen (19 Uhr) in Scheeßel, gegen den SV Halle.

Sieg oder Niederlage entscheiden darüber, ob die Hurricanes als Fünfter in die Play-offs gehen und dort zwei Wochen später bei der BG Donau-Ries antreten oder aber die Damen aus Sachsen-Anhalt. Auf den Tabellensechsten wartet der TV Saarlouis.

Der Play-off-Gegner ist Greve ziemlich egal, ihm geht es darum, zunächst einmal die Punktspielrunde mit einer positiven Bilanz abzuschließen. „Das wäre schon stark als Aufsteiger“, findet er. Derzeit weist sein Team elf Siege und zehn Niederlagen auf.

Gleichzeitig ist die Partie für Greve aber auch eine Art Generalprobe. „Es ist ein Do-or-die-Spiel und damit eine gute Vorbereitung auf die Play-offs. Da geht’s auch in jedem Spiel um etwas.“ Mit dem Team, das die Hurricanes im Hinspiel so an die Wand gespielt hatten, ist der SV Halle aber nicht mehr zu vergleichen. Die verletzte Amerikanerin Jasmine Newsome wurde durch Jasmine James ersetzt. Und auch Brianne Kulas ist seither neu im Kader. „Gerade James ist eine sehr starke Verpflichtung, ein scorender Guard, der mit hohem Tempo das Spiel kontrollieren kann“, hat Greve beobachtet. Vier der letzten fünf Spiele gewann das Team von Trainerin Jenifer Kerns denn auch. Bei den Hurricanes ist das Trend-Barometer deutlich schwankender: In den jüngsten Partien gab es drei Niederlagen und zwei Siege – zuletzt die 59:74-Schlappe bei NB Oberhausen.

Inzwischen sind die zuletzt Verletzten Hannah Pakulat und Clara Schwartz wieder im Training, der Kader ist damit komplett. Einzig die Amerikanerin Janae Young plagt sich noch mit einer Reizung im Handgelenk herum – Greve geht aber von ihrem Einsatz aus.

Um die Zuschauer auf der Tribüne anzuheizen und sie bereits in Play-off-Vorstimmung zu bringen, starten die Hurricanes rund ums Spiel nicht nur den Verkauf ihrer neuen Shirts zum größten Vereinserfolg, sondern bitten auch die Cheerleader des TV Sottrum, die Phoenix Cheers, zum Tanz.

maf

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