Hurricanes bezwingen Bremen 1860

Basketball-Herren „diven“ nach erstem Sieg

Daniel Gilz (r.) hat den Ball in der Hand und springt hoch. Daneben springt Wise Besseka.
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Neuzugang Daniel Gilz (l.) – hier im Duell mit Bremens Wise Besseka – gab sein Heimdebüt für die Hurricanes.

Beim ersten Sieg der Oberliga-Herren waren die Sievers-Brüder für mehr als die Hälfte der Punkte verantwortlich. Über den Einsatz eines weiteren Mitspielers war Coach Roy besonders erfreut.

Rotenburg – Auf den Diver vor den eigenen Fans hatten sich die Oberliga-Basketballer der BG ‘89 Hurricanes bereits im Vorfeld gefreut. Nach dem 71:64 (36:28)-Sieg gegen Bremen 1860 war ohnehin kein Halten mehr – auch bei den älteren Spielern des Teams. Malte Sievers – einer dieser Routiniers – beschrieb es als „schön“. Da nehme er die Schmerzen gerne mal hin.

Während seine elf Mannen auf dem Hallenboden Richtung Tribüne rutschten, stand Coach Sebastian Roy auf der gegenüberliegenden Seite und „hat nicht einmal hingeschaut. Hauptsache die Alten haben keinen Hüftschaden bekommen und die Fans haben sich gefreut.“

Gute Nachricht: Alle überstanden es ohne Blessuren. Schmerzhaft hingegen war es für Hauke Sievers, als er im dritten Viertel zum Dunking stieg, ihn verwandelte und im Anschluss „ins Leere trat. Das war schon ein kurzer Schockmoment“, gestand er. Doch nach kurzer Pause ging es für den Führungsspieler der Hurricanes weiter. Und so war er es auch, der 52 Sekunden vor der Schlusssirene mit einem weiteren Dunking zum 69:60 die Partie scheinbar entschied. „Danach haben wir uns doof angestellt und vier Abspielfehler gehabt“, ärgerte sich Roy. Zwar kamen die Bremer noch einmal heran, der Sieg blieb dennoch in der eigenen Halle.

Großen Anteil hatte zum einen auch Magnus Kirschstein, dessen Distanzwürfe in den brenzligen Phasen laut Roy „sehr gut taten“. Zum anderen Robert Wohlberg, dessen Einsatz fraglich gewesen war. „Er ist frisch Vater geworden.“ Umso besser, dass er doch dabei war. Denn: „Er hat den Unterschied gemacht zum letzten Spiel, als er gefehlt hat“, erklärte Roy, der den Heimerfolg als „hart erkämpft“ beschrieb. Fehlende Spielpraxis und „sehr athletische 1860er“ hätten dazu geführt, dass Bremen immer verkürzte, wenn die Hurricanes sich einen größeren Vorsprung erspielt hatten. „Bei den Freiwürfen waren wir auch nicht gut“, meinte Malte Sievers angesichts einer Quote von 55,6 Prozent. Er fand aber doch überwiegend lobende Worte: „Es war recht routiniert, viele von uns haben gescored und die Intensität war schon recht hoch.“

BG ‘89 Hurricanes: Malte Sievers (21), Hauke Sievers (18), Kirschstein (15), Heyne (5), Wohlberg (5), Birk (3), Gilz (2), Rathjen (2).

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