Erst frühstücken die Hurricanes gesund, dann wollen sie Opladen vernaschen

Hungrig am Weltfrauentag

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Am Weltfrauentag wollen sie feiern – und zwar einen Sieg über Opladen und den sicheren ersten Platz für die Play-offs: Kata Takács (l.) und Constanze Wegner. 

Rotenburg - Es ist an der Zeit, das erste echte Etappenziel zu erreichen: Am drittletzten Spieltag haben die Zweitliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes ihren ersten Matchball, um mit einem Sieg gegen BBZ Opladen (Samstag, 18.30 Uhr, Pestalozzihalle) ihre Pole-Position für die Play-offs abzusichern.

Motiviation erfährt die Partie obendrein dadurch, dass es noch die 60:69-Hinspielpleite wettzumachen gilt. „Da brennen wir schon drauf“, verrät Coach Christian Greve.

Der Weltfrauentag ist bei den Hurricanes-Damen bereits exakt durchgeplant. Morgens absolvieren sie ihr Wurfprogramm, anschließend sind sie dann in Bothel zum Fitness-Frühstück eingeladen, um abends schließlich gestärkt ins Spiel zu gehen.

Bis auf die weiterhin verletzte Andrea Baden hat Greve keine personellen Ausfälle zu beklagen. Das war im Hinspiel noch anders, als Kata Takács fehlte, Kierra Mallard früh foulbelastet war und die Hurricanes gegen die großen Marie Gülich und Mareike Nettersheim einen schweren Stand hatten. „Wir hatten aber auch einen schlechten Tag erwischt“, erinnert sich Greve an den „spannungslosen Auftritt“.

Befürchtungen, dass so etwas erneut passiert, hat er nicht. „Wir werden in unserem Modus bleiben, intensiver über das ganze Feld verteidigen, das Tempo hochhalten und Opladen so unter Druck setzen“, macht Greve kein Geheimnis um seine Ausrichtung.

Allmählich ist es dann aber auch schon an der Zeit, sich über die Play-off-Gegner Gedanken zu machen. „TK Hannover wird den zweiten Platz nicht abgeben. Dahinter ist bis hin zu Wolfenbüttel alles drin“, glaubt der Hurricanes-Coach. Aufgrund mancher direkter Duelle könnte es auf den Plätzen drei und vier an diesem Wochenende aber bereits eine Vorentscheidung geben. Ob Greve dabei einen Wunschgegner für das Halbfinale hat? „Nö, habe ich nicht“, sagt er nur ganz trocken. „Wir haben da ja eh wenig Einfluss drauf.“ Und außerdem muss sein Team ohnehin jeden Gegner aus dem Weg räumen, wenn die Rückkehr ins Oberhaus gelingen soll. Schließlich ist Play-off-Platz eins ja auch nur ein Etappenziel. · maf

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