Dennis Bruns knüpft nach Pause wieder an seine guten Leistungen an

Hummeln im Hintern

Dennis Bruns

ROTENBURG (ml) · Dem Anruf des SV Werder Bremen folgte eine rund dreimonatige Trainingspause. Dennis Bruns fühlte sich ausgebrannt und müde. So beschreibt das Leichtathletik-Aushängeschild des TuS Rotenburg selbst seinen körperlichen Zustand im Sommer.

„Ich war für einen Monat bei Werder ins Training eingestiegen. Irgendwann kam bei mir dann der Punkt, an dem ich alles in Frage gestellt habe. Diese Unsicherheit hatte auch Auswirkungen auf meine sportlichen Leistungen“, erzählt der 20-Jährige.

Trotzdem ließ sich der Altkreis-Sportler des vergangenen Jahres nicht von seinen Zielen abbringen. Bei seinem langjährigen Trainer Richard Hinrichs bekam der Athlet wieder das gewohnte Vertrauen zu spüren und legte beim TuS Rotenburg ein beeindruckendes Comeback auf der Laufbahn hin.

So verbesserte der Rotenburger seine Bestzeit über die 400-Meter-Hürden-Distanz auf 55,77 Sekunden. Dank dieses Motivationsschubes knüpfte der Zivildienstleistende auch in der Folge an seine gewohnt starken Leistungen an.

Bruns, der in der vergangenen Saison erstmals in der Männerkonkurrenz an den Start ging, sicherte sich den Bezirksmeistertitel über die 200-Meter- und die 400-Meter-Strecke. Den beachtlichen vierten Rang erreichte der 20-Jährige bei den niedersächsischen Meisterschaften über die 400 Meter Hürden. Auf norddeutscher Ebene kam der Blondschopf über die gleiche Distanz als Fünftschnellster ins Ziel. Seine neue Bestzeit bescherte ihm dabei zudem den zweiten Platz in der Bezirksbestenliste.

„Nach meiner Pause hatte ich einfach wieder Hummeln im Hintern“, scherzt Bruns und fügt an: „Ich habe es richtig vermisst, nach dem Training total kaputt zu sein.“ Erst kürzlich wurde der Athlet übrigens zum besten Leichtathleten des TuS Rotenburg im Jahr 2009 gewählt.

„Nächste Saison werde ich wieder angreifen. Ich will auf jeden Fall meine Bestleistungen knacken und die 400 Meter endlich unter 50 Sekunden laufen“, kündigt Bruns an. Um diesen hohen Ansprüchen auch gerecht zu werden, steht er bis zu vier Mal in der Woche auf der Tartanbahn.

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