45. Auflage am 30. Juni

Huff hilft seinem MSC Mulmshorn

Spannende Rennen mit bekannten Namen soll es auch künftig wieder auf dem Wümmering des MSC Mulmshorn geben. Fotos: Freese
+
Spannende Rennen mit bekannten Namen soll es auch künftig wieder auf dem Wümmering des MSC Mulmshorn geben.

Mulmshorn - Das traditionsreiche Sandbahnrennen des MSC Mulmshorn hat ohne Frage schon bessere Zeiten erlebt. Nur etwas mehr als 500 zahlende Zuschauer hatten die Organisatoren im vergangenen Jahr noch gezählt, der Verein kam finanziell gerade so mit einem blauen Auge davon. „Mir tut das in der Seele weh“, sagt der Ehrenvorsitzende Manfred Huff. Nach einer mehrjährigen Auszeit hat er sich nun wieder eingeklinkt – vor allem auch, um neue Sponsoren für das 45. Rennen am 30. Juni auf dem Wümmering zu gewinnen.

Huff gehörte 1974 zu den Gründern des MSC Mulmshorn, er erlebte die Anfänge des Sandbahnrennens mit, war schon damals für die Werbung zuständig. „Vor dem ersten Rennen musste ich Egon Müller versprechen, ihm einen Fernseher als Startgage zu besorgen“, erinnert sich Huff an seinen ersten Auftrag der deutschen Motorsportlegende. Den Job erledigte er zur Zufriedenheit aller.

Da ist das aktuelle Unterfangen schon schwerer umzusetzen: „Ich will das Rennen auf eine gesunde Basis bringen, sodass wir auch wieder Spitzenfahrer holen können.“ Zuletzt war das Feld in Mulmshorn nicht immer hochkarätig besetzt, dafür erhielten auch Nachwuchsfahrer ihre Chance. Zudem setzt der Verein verstärkt auf seine kleine Speedwaybahn, um Rennen für die Jugend anzubieten. „Das sind die neuen Wege, die man gehen muss“, unterstützt Huff diese Philosophie.

Manfred Huff hat sich wieder eingeklinkt.

Auf Dauer will der 72-Jährige aber auch wieder die Cracks der Szene in Mulmshorn sehen. Ein top-besetztes Rennen mit internationaler Klasse koste insgesamt rund 25 000 Euro – momentan sind das Summen, die der Verein nicht stemmen kann. Deshalb hat das Team um den Vorsitzenden Andre Haltermann auch schon häufiger abgelehnt, wenn der Verband ihm einen Prädikatslauf angeboten hat. „Das Gefährliche an unserer Sportart ist, dass so eine Veranstaltung viel Geld kostet, wenn es wettermäßig ins Wasser fällt“, kennt Huff das Risiko. So geht er schon seit ein paar Wochen auf Sponsorensuche, „damit es weitergeht. Schließlich haben wir doch schon Welt-, Europa- und Deutsche Meister in unserem Verein gehabt“, denkt Huff an Karl Keil oder etwa Josef Onderka.

Erst kürzlich hat der MSC Mulmshorn auch den Pachtvertrag um fünf Jahre verlängert. Hinzu kommen die Instandhaltungskosten, die einiges verschlingen, aber notwendig sind. „Ich habe auf der Jahreshauptversammlung Kritik geübt, jetzt helfe ich auch“, betont Huff und ist guter Dinge: „Ich habe ja noch meine alten Verbindungen.“

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Brütende Hitze in Deutschland - Zum Wochenstart Abkühlung

Brütende Hitze in Deutschland - Zum Wochenstart Abkühlung

Brandschutzprüfung: Polizei bricht in „Rigaer 94“ Türen auf

Brandschutzprüfung: Polizei bricht in „Rigaer 94“ Türen auf

Italien nach Sieg gegen die Schweiz im EM-Achtelfinale

Italien nach Sieg gegen die Schweiz im EM-Achtelfinale

Wales siegt dank Bale und Ramsey - Türkei vor Turnier-Aus

Wales siegt dank Bale und Ramsey - Türkei vor Turnier-Aus

Meistgelesene Artikel

Schnelle Lösung: Mark Maier neuer Jugendtrainer beim RSV

Schnelle Lösung: Mark Maier neuer Jugendtrainer beim RSV

Schnelle Lösung: Mark Maier neuer Jugendtrainer beim RSV
Werder lockt die Kids nach Rotenburg

Werder lockt die Kids nach Rotenburg

Werder lockt die Kids nach Rotenburg
Iscan sagt für den RSV alles ab, Stripling komplettiert Torwart-Trio

Iscan sagt für den RSV alles ab, Stripling komplettiert Torwart-Trio

Iscan sagt für den RSV alles ab, Stripling komplettiert Torwart-Trio
Horst Hrubesch bittet in sein Büro ‒ und befördert den Scheeßeler Thomas Johrden

Horst Hrubesch bittet in sein Büro ‒ und befördert den Scheeßeler Thomas Johrden

Horst Hrubesch bittet in sein Büro ‒ und befördert den Scheeßeler Thomas Johrden

Kommentare