Bothel sendet mit Sieg über Bremervörde ein deutliches Lebenszeichen

Hoops‘ Treffer leitet 3:0 ein

Mit einem klassischen Abstauber erzielte Sebastian Wichern (am Ball) Bothels 2:0. - Foto: Woelki

Bothel - Von Vincent Wuttke. Der TuS Bothel hat im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga ein deutliches Lebenszeichen gesendet und den Bremervörder SC auf eigenem Platz mit 3:0 (1:0) geschlagen. „Das Ergebnis ist richtig schön und tut auch unserem Torverhältnis gut. Das kann am Ende ja auch noch entscheiden“, freute sich Bothels Coach Peter Ullrich.

Seine Elf ging als Außenseiter in die Partie und musste mit dem gesperrten Sven Beyer und dem beruflich verhinderten Cedric Ahrens auch noch zwei wichtige Säulen ersetzen. Das gelang ohne Probleme. Auch ohne Abwehrchef Sven Beyer stand die Defensive um Vertreter Kevin Altmann ganz sicher und hatte nur nach Standards mit Bremervördes aufrückendem Innenverteidiger Martin Behrendt Probleme. In der 18. Minute verpasste er einen Freitoß nur um Zentimeter, um in der 80. Minute eine Ecke über das Tor zu köpfen. „Aus dem Spiel heraus haben wir gar nichts zugelassen. Kevin hat seinen Job als zentraler Abwehrspieler gut gemacht. So war es für Christian Riesebeck im Tor ein sehr ruhiger Nachmittag“, lobte Ullrich.

Auch offensiv hatte der Coach Grund zur Freude. Sein Team hatte die Partie von Beginn an unter Kontrolle und traf bereits nach fünf Minuten durch Christoph Meinke den Pfosten. Bis zur Pause gab es zwar kaum noch Torszenen, doch wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff markierte Torsten Hoops aus dem Gewühl heraus das 1:0 (45.). Mit der Führung im Rücken legte Bothel weiter zu und erhöhte durch den Treffer von Sebastian Wichern früh (49.)

„Danach haben wir die Kontrolle ein wenig verloren und die Bälle zu schnell abgegeben“, fand Ullrich noch das Haar in der Suppe. Dennoch bot sich Meinke mehrmals die Chance zur Entscheidung, wie in der 69. Minute. Dort lief er mit Gianfranco Cusimano allein aufs Tor zu, spielte aber nicht quer und blieb an Keeper Niklas Kiesow hängen. „Ich wusste nicht ganz genau, wo Gianfranco stand und wollte es lieber allein machen. Ich habe aber auch alles verballert“, räumte Meinke ein. Das 3:0 markierte letztlich Julian Prinz per Abstauber in der Schlussphase (83.).

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