„Sehe gute Ansätze im Team“

Allrounder Hofacker will Sottrum zum Klassenerhalt navigieren

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Jens Hofacker gab in Daverden seinen Einstand für den TV Sottrum.

Sottrum - Von Björn Lakemann. Zum Einstand beim Handball-Landesligisten TV Sottrum gab es für Jens Hofacker eine deftige Schlappe. Beim ambitionierten TSV Daverden setzte es für den Debütanten und sein Wieste-Team eine 22:38-Niederlage. Sottrum bleibt nach fünf Niederlagen das Schlusslicht der Liga. Trotzdem ist der Mann aus Baden-Württemberg eine willkommene Verstärkung.

Nach lediglich drei Einheiten mit seiner neuen Mannschaft hatte Coach Andreas Pott den 21-Jährigen ins kalte Landesliga-Wasser geworfen. Hofacker, der die ersten fünf Semester seines Studiengangs Luftfahrtsystemtechnik an der Hochschule Bremen absolviert, erwischte einen mäßigen Einstand. In der ersten Hälfte spielte der 1,80 Meter große angehende Pilot bei seiner Premiere durch. 

Seine ersten drei Bälle versprangen ihm nach ungenauen Anspielen seiner Teamkollegen. Zudem leistete sich der junge Mann in Abschnitt zwei noch eine Fahrkarte. „Doch Jens hilft uns weiter mit seinem guten Auge und seiner Spielintelligenz. Er hat die allerbesten Ansätze“, urteilt Pott über den jungen Mann, der sowohl als Linksaußen als auch in der Rückraummitte zum Einsatz kam.

Noch vor drei Jahren hatte Hofacker für die Kadetten Schaffhausen, deren Männermannschaft in der Champions League unterwegs ist, in der Jugend-Bundesliga der Schweiz gespielt. „Jens hat uns sogar eine Ablöse an Schaffhausen gekostet“, berichtet sein neuer Übungsleiter. Derzeit ist der vom Bodensee stammende Hofacker an der FH Bremen noch bis Mai kommenden Jahres eingeschrieben und steht den arg abstiegsbedrohten Sottrumern somit bis Saisonende zur Verfügung.

Zum Tabellenletzten verschlug es ihn eher zufällig. An der Hochschule sah er den Sottrumer Keeper Jonas Hopp mit einer handballtypischen Sporttasche. Auf die Frage, ob er denn Handball spiele, antwortete Hopp: „Klar, beim TV Sottrum.“ 

Hofacker packte seine Sportsachen zusammen und war sofort mittendrin: „Ich sehe gute Ansätze im Team. Allerdings bin ich nur diese Spielzeit hier, dann beginne ich in der Schweiz meine Pilotenausbildung“, verrät er. Bis dahin will er mithelfen, sein Team zum Klassenverbleib zu navigieren.

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