Höperhöfener belegt bei den Europameisterschaften der Veteranen zudem im Einzel Platz sechs

Jürgen Kapp springt zu Silber

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Jürgen Kapp wusste bei den Europameisterschaften der springreitenden Veteranen auf dem siebenjährigen Wallach Paganini zu überzeugen: Der Höperhöfener sicherte sich mit der Mannschaft die Silbermedaille. Im Einzel belegte er Rang sechs.

Höperhöfen - Bei den Europameisterschaften der springreitenden Veteranen im belgischen Hoogboom (in der Nähe von Antwerpen) gewann der Höperhöfener Jürgen Kapp (RFRV Scheeßel) mit der deutschen Mannschaft die Silbermedaille. In der Einzelwertung belegte der 59-Jährige Platz sechs und war damit zweitbester deutscher Reiter.

Veteranen sind Springreiter ab 49 Jahre und Springreiterinnen ab 45 Jahre, die in der laufenden Saison nicht in einem Springen der Klasse S gestartet sein dürfen. Jürgen Kapp hatte sich für das deutsche Team auf den Turnieren zuvor in Aach (Bodensee) und Turbenthal (Schweiz) qualifiziert.

In der Mannschaftswertung ging der Sieg an die Gastgeber, die den Wettbewerb mit 12,32 Strafpunkten abschlossen. Dahinter landete das deutsche Team mit insgesamt 21,89 Strafpunkten. Dritter wurde Großbritannien mit 30,33 Strafpunkten vor Italien (33,23), den Niederlanden (36,86) sowie der Schweiz (50,86). Jürgen Kapp war dabei auf dem siebenjährigen Hannoveraner Fuchswallach Paganini, der ihm von Jan Stoll (Kirchlinteln) zur Verfügung gestellt worden war, in beiden Umläufen zusammen nur ein Springfehler unterlaufen. Zu seiner Mannschaft gehörten außerdem Bernhard Dörr (Bruchsal) auf For Darc, Arnhild Lückmann (Nottuln) auf Accino und Boris Miksa (Heinsberg) auf Lavinia S.

In der Einzelwertung verpasste Jürgen Kapp nach insgesamt fünf Umläufen und drei Wertungsspringen nur knapp die Bronzemedaille. Wäre ihm in der abschließenden Springprüfung im ersten Umlauf nicht ein Fehler am Aussprung der zweifachen Kombination unterlaufen, wäre es mit 6,37 Strafpunkten der dritte Rang gewesen. So aber wurde er in der Gesamtwertung mit 10,37 Strafpunkten „nur“ Sechster. Bester Deutscher war auf Platz drei Boris Miksa, der auf Lavinia S am Ende 6,67 Strafpunkte auf seinem Konto hatte. Gold holte sich Jean-Jaques Lorquet (Belgien) auf der Stute Quetsche Du Breau mit 2,18 Strafpunkten. Die Silbermedaille ging an Ian Wynne (Großbritannien) auf Don Douglas (5,00). Insgesamt waren Reiter aus neun Nationen am Start gewesen. „Ich bin natürlich zufrieden, doch ärgert mich der eine Abwurf im abschließenden Springen, denn ein zweite Medaille wäre eine tolle Sache gewesen“, erzählt Jürgen Kapp.

jho

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