Jeddingens Stürmer dreht Kellerduell

Hinz-Treffer mit Seltenheitswert beim 3:1 gegen Visselhövede

Marco Jorzick (r.) foult Leon Müller.
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Hart geführtes Derby – wie hier von Visselhövedes Marco Jorzick (r.) gegen Jeddingens Leon Müller.

20 Minuten sah es nicht danach aus, dass Jeddingen als Sieger vom Platz gehen sollte. Doch dann drehten Jelle Wegener und Julian Hinz auf.

Jeddingen – Immer wieder legten sich die Spieler beider Seiten hin, da der Rasen seifig war. Den größten Ausrutscher leisteten sich letztlich aber die Fußballer des VfL Visselhövede II. Das 1:3 (1:1) im Kellerduell der 1. Kreisklasse Süd gegen den MTV Jeddingen war bereits die fünfte Niederlage in Serie.

Die Ausgangslage war für den Dritt- und den Vorletzten nahezu identisch. Nur einen Punkt lagen die Gäste hinter Gastgeber Jeddingen, der die Chance genutzt hat, durch den Sieg in der Tabelle am TV Hassendorf vorbeigezogen ist und den Vorsprung nun auf vier Zähler ausgebaut hat. „Enorm wichtig“, meinte Jeddingens Coach Michel Heinze. Marten Schwarz, der Spielertrainer der Heidestädter, hingegen gab zu: „Dass es schwierig wird, wussten wir ja. Wir sind schließlich auch nur durch Corona aufgestiegen.“ Dennoch sei es „super deprimierend“ gewesen, da sein Team in den ersten 20 Minuten spielbestimmend war „und das Niveau der Liga mitgehen konnte“.

In der Tat kamen die Gastgeber erst nach dem Gegentreffer in die Partie. Vincent Teitz hatte zuvor im vierten Versuch seinen VfL Visselhövede in Führung gebracht, nachdem drei seiner Kollegen in der Situation im Strafraum noch gescheitert waren (19.). Bis dahin hatte vor allem Oliver Norden über die linke Außenbahn immer wieder gefährliche Flankenläufe initiieren können. „Bis zum 1:0 haben wir alles richtig gemacht, geben Gas und sind gut im Spiel. Danach machen wir gar nichts mehr gut“, fasste Schwarz zusammen.

Diese Nachlässigkeiten nutzte Jeddingen erstmals in der 36. Minute aus, als Jelle Wegeners Flanke am zweiten Pfosten Julian Hinz fand, der aus kurzer Distanz einnickte. „Er kann das, aber es ist sehr selten, weil er nicht der Größte ist“, wusste auch Heinze um die Seltenheit des Kopfballtreffers seines Stürmers. Nach einem Foul von Niklas Meyer an Hinz traf Wegener dieses Mal selbst vom Punkt (63.). „Endlich hat mal einer der Jungen per Elfmeter getroffen hat“, freute sich Jeddingens Coach mit dem Wissen, dass „wir aktuell keinen festen Schützen haben“. Hinz machte mit dem 3:1 letztlich alles klar (90.+2).

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