Rückraumspieler entlastet Torjäger

Heyber übernimmt Verantwortung

Sören Heyber (M.) ist Rotenburgs größte Waffe im Rückraum, kann aber auch gefühlvoll treffen. - Foto: Freese
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Sören Heyber (M.) ist Rotenburgs größte Waffe im Rückraum, kann aber auch gefühlvoll treffen.

Rotenburg - Von Vincent Wuttke. Beim 27:23 gegen den SV Beckdorf wurde es wieder deutlich: Die Hoffnungen des TuS Rotenburg liegen in der Offensive nicht mehr nur auf den Schultern von Torjäger Lukas Misere. Stattdessen sprang Sören Heyber im Heimspiel der Handball-Oberliga in der Schlussphase in die Bresche. Ihm gelangen drei seiner sieben Treffer nach der 55. Minute.

Das 23:22, 24:22 und 26:23 gingen auf das Konto des wuchtigen Rückraumspielers. Damit entschied Heyber die Partie. Dabei präsentierte er zwei Mal seine Stärke – den Gewaltwurf – und bewies mit einem Lupfer sein feines Händchen. Im zweiten Oberliga-Jahr traut sich Heyber nun auch in den wichtigen Situationen mehr zu. „Dieses Mal war es aber eher Zufall. Da hatte ich einfach den Zug zum Tor und habe durchgezogen“, meint der Matchwinner. Er ist bei den Kreisstädtern die größte Waffe aus der Distanz und kann auch aus neun Metern treffen.

Bisher ist die Torausbeute von Heyber – der seit einigen Monaten leichte Schmerzen im linken Daumen hat und diesen stets bandagiert – besser als in der vergangenen Spielzeit. 26 Tore sind dem Scheeßeler bisher in den sechs Spielen gelungen. Das ergibt einen Schnitt von 4,33 Toren pro Partie. In der Saison 2017/2018 waren es noch 60 Erfolge in 24 Begegnungen – 3,33 Treffer in 60 Minuten. „Statistiken interessieren mich echt wenig. Aber ich weiß, dass ich relativ gut gestartet bin“, sagt der 21- Jährige.

Wieder häufiger beim Training

Da passt es umso besser, dass er bis Weihnachten auch wieder häufiger zum Training kommen kann. Heyber macht ein Duales Studium bei der Polizei und ist unter der Woche normalerweise in Oldenburg. Mehr als eine Einheit ist dann nicht möglich. Nun ist der ehemalige Eichenschüler aber für drei Monate im Rahmen eines Praktikums in Rotenburg stationiert.

In dieser Zeit will Heyber, dass sich Rotenburg schnell aus dem Abstiegskampf verabschiedet. „Wir müssen ein gutes Polster aufbauen. Die Saison wird noch hart“, vermutet er und ist angesichts des Vorsprungs von sechs Zählern auf die SG HC Bremen/Hastedt, die auf dem ersten Abstiegsplatz liegt, noch längst nicht zufrieden.

Auch mit seinem Auftritt gegen Beckdorf war Heyber nicht ganz glücklich. „In der zweiten Halbzeit hatte ich auch eine Phase, in der ich ein kleines Tief hatte. Aber am Ende war dann ja wieder alles gut“, resümiert er. So steht für Heyber auch fest, wo er sich noch verbessern kann. „Natürlich kann ich noch an der Konstanz arbeiten“, gibt er zu. Immerhin netzte er am vergangenen Wochenende gegen den OHV Aurich „nur“ zwei Mal ein und zog damit seinen Toreschnitt nach unten. Aber die Statistik ist ihm ja nicht wichtig.

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