Heute letzte Trainingseinheit in Rotenburg

Labbadia lässt Handball spielen

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Als hätte Bruno Labbadia selbst die Werbebanner aufgehängt: Mit voller Energie will er den HSV zum Klassenerhalt führen.

Rotenburg - Von Matthias Freese. Vier Kamerateams vor Ort, darunter der Pay-TV-Sender Sky, der per Live-Schaltung aus dem Ahe-Stadion berichtete: Dank des Bundesliga-Schlusslichts Hamburger SV war Rotenburg Donnerstag deutschlandweit präsent. Die akut abstiegsgefährdeten „Rothmans“ aus der Hansestadt haben hier noch bis Freitagmittag ihr Trainingsquartier aufgeschlagen, Neu-Coach Bruno Labbadia bereitet sein Team auf das Derby gegen Werder Bremen am Sonntag vor.

50 Fans müssen draußen bleiben

Bei der einzigen Trainingseinheit, die am Donnerstagvormittag stattfand, wurden die rund 50 angereisten Fans ausgesperrt. Sie mussten auf dem Parkplatz ausharren, während die Pressevertreter die ersten 20 Minuten des Trainings verfolgen durften. Um 10.20 Uhr war der blaue Mannschaftsbus, der Rauten-Express mit dem übergroßen Uwe-Seeler-Foto, das die HSV-Ikone zu seinen besten Zeiten in schwarz-weiß zeigt, vorgefahren.

Auf dem bestens präparierten Platz wurde viel geredet, mehrfach versammelte Labbadia seine Mannen um sich, sprach ruhig und leise, bemüht um gute Stimmung. Zwischendurch testeten die Profis ihre Qualitäten als Handballer – mehrere „Fangspiele“ waren unter Anleitung von Athletik-Trainer Carsten Schünemann angesagt. Beste Laune herrschte vor. So, als ob er sich um einen völlig krisenfreien Club handeln würde. Labbadia verfolgte die Aktionen zusammen mit seinem Co-Trainer Erdinc Sözer. Passend zu seiner Mission: Der Werbebanner-Spruch im Stadion: „… mit voller Energie!“

HSV-Trainingslager in Rotenburg - der Donnerstag

Nach einer verletzungsbedingten Pause trainierte auch Valon Behrami erstmals wieder mit. Die für nachmittags angesetzt Einheit wurde allerdings mittags wieder abgesagt – Regeneration war angesagt. Nun soll Freitag gegen 10 Uhr das Grün des Ahe-Stadions, das die heimischen Teams sonst nur zum Spiel betreten dürfen, benutzt werden. Dann ist der HSV-Hype an der Wümme Geschichte.

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