Christoph Meinke verlässt Schneverdingen / Ullrich: „Wie ein Sechser im Lotto“

Heute gegen Werder – und dann zurück zum TuS Bothel

Jubelt ab der kommenden Saison wieder für den TuS Bothel: Christoph Meinke kehrt nach drei Jahren vom Fußball-Landesligisten TV Jahn Schneverdingen zurück zu seinem Heimatclub.
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Jubelt ab der kommenden Saison wieder für den TuS Bothel: Christoph Meinke kehrt nach drei Jahren vom Fußball-Landesligisten TV Jahn Schneverdingen zurück zu seinem Heimatclub.

Kreis-Rotenburg - Von Mareike LudwigBOTHEL · Der „verlorene Sohn“ kommt zurück: Christoph Meinke trägt nächste Saison wieder das Trikot des Fußball-Kreisligisten TuS Bothel. Vor drei Jahren war der heute 25-Jährige zum Landesligisten TV Jahn Schneverdingen gewechselt, nun zieht es ihn aus privaten Gründen wieder zu seinem Heimatclub.

Obwohl der TuS Bothel nur noch eine Minimalchance auf den Klassenerhalt hat, hat Meinke bereits seine Zusage gegeben. „Dafür hat Christoph meinen Respekt, dass er jetzt schon die Entscheidung getroffen hat, obwohl wir möglicherweise in die 1. Kreisklasse absteigen. Christoph ist für uns wie ein Sechser im Lotto“, zeigt sich der Botheler Coach Peter Ullrich über die Rückkehr erfreut. Sein Team muss die beiden verbleibenden Begegnungen für sich entscheiden, um doch noch die Abstiegsränge zu verlassen.

So weit denkt Meinke jetzt aber noch nicht, denn er möchte sich zunächst vernünftig in Schneverdingen verabschieden. Die beste Gelegenheit dazu bietet sich bereits heute Abend (18.30 Uhr), denn das Team von Coach Jesco Rohde empfängt zu einem Testspiel den Bundesligisten SV Werder Bremen. „Das ist der absolute Hammer. Für die gesamte Mannschaft ist es natürlich der bisherige sportliche Höhepunkt. Zum Abschied so eine Partie mitnehmen zu dürfen, ist richtig schön“, erklärt Meinke.

Die Entscheidung, die Schneverdinger nach dem Abstieg aus der Landesliga am Saisonende zu verlassen, ist dem gebürtigen Botheler alles andere als leicht gefallen. „Ich habe mich hier sehr wohlgefühlt. Es war eine super Zeit. Meine Gründe überwiegen aber, diesen Schritt jetzt zu machen. Ich stehe hundertprozentig dahinter“, erklärt Meinke, der seit dieser Spielzeit die Kapitänsbinde getragen hat. „Dadurch war es für mich noch schwerer. Als ich 2010 nach Schneverdingen gekommen bin, hätte ich mir nie erträumen lassen, dass ich hier mal Mannschaftsführer werde“, zeigt sich der 25-Jährige sichtlich gerührt.

Trotz aller Emotionen freut sich Meinke, künftig wieder mit seinen alten Kumpels in der Heimat zu spielen. „Ein Wechsel zu einem anderen Verein wäre definitiv nicht infrage gekommen. Ich bin jetzt schon richtig heiß darauf, den Jungs zu helfen. Mein Anspruch ist es, die Mannschaft zu führen und meine Erfahrung aus der Landesliga-Zeit weiterzugeben. Ich will daher in Bothel auf jeden Fall auch Verantwortung übernehmen“, sagt Meinke.

Diese Aussage dürfte Peter Ullrich freuen, schließlich steht der Coach auch in der kommenden Saison an der Seitenlinie. Auch Co-Trainer Udo Griech bleibt der Mannschaft erhalten. „Trotz der sportlichen Misere haben wir eine intakte Mannschaft. Das Team bleibt komplett zusammen, denn keiner verlässt den Verein“, freut sich Ullrich.

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