Athletiktrainer wechselt zur Drittliga-Reserve des Rekordmeisters

Hestermann hält ab sofort die Bayern fit

Die Initialen auf der Brust: Jan-Philipp Hestermann ist ab sofort für den Nachwuchs des FC Bayern München als Athletiktrainer verantwortlich.
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Die Initialen auf der Brust: Jan-Philipp Hestermann ist ab sofort für den Nachwuchs des FC Bayern München als Athletiktrainer verantwortlich.

Rotenburg/München – Neuer Job für Jan-Philipp Hestermann: Der gebürtige Westerwalseder ist in der neuen Saison für den Campus des FC Bayern München, also hauptsächlich für die U 23, als Athletiktrainer verantwortlich. Das hat der deutsche Rekordmeister kürzlich auf seinen Sozialen Medien bekannt gegeben. Hestermann ist bereits zum Trainingslager des Drittliga-Meisters ins österreichische Stubaital nachgereist und war deshalb auf Nachfrage von uns nicht zu erreichen. Über seinen neuen Verein ließ er aber verkünden: „Ich freue mich wahnsinnig auf die neue Aufgabe in München und die Möglichkeit, mit vielen hochtalentierten Spielern zusammenzuarbeiten.“

Zuvor hatte Hestermann acht Jahre lang die Nachwuchsabteilung des FC Ingolstadt als Athletiktrainer betreut, eher er im Oktober vergangenen Jahres zum Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück gewechselt war. Laut den Lila-Weißen habe der 37-Jährige aus persönlichen Gründen nun allerdings wieder in den Süden gewollt. Er fühle sich in seiner Wahlheimat München einfach zu wohl. „Sein Vertrag wurde seinem Wunsch entsprechend einvernehmlich aufgelöst“, schreibt der Verein in seiner Pressemitteilung. Der Zweitligist macht öffentlich absolut kein Geheimnis daraus, wie wichtig Hestermann fürs Team in der Vergangenenheit gewesen ist. „Er hat sich in den letzten Monaten und insbesondere in der Corona-Krise verdient gemacht. Er hat somit einen Teil zum Klassenerhalt beigetragen“, würdigt Sportdirektor Benjamin Schmedes deutlich die Arbeit des Athletiktrainers.

Dieser ist in erster Linie dankbar für das Vertrauen, das ihm die Verantwortlichen beim VfL Osnabrück entgegengebracht haben. „Ich bedanke mich auch dafür, dass mir dieser Schritt nun ermöglicht wird“, betont der ehemalige Defensivmann des Rotenburger SV. Er habe eine „sehr intensive, lehrreiche und schöne Zeit beim VfL verbracht. Deshalb gehe ich jetzt auch mit einem weinenden und einem lachenenden Auge“, wie er in der Pressemitteilung der Lila-Weißen zitiert wird. Sein Wechselwunsch sei übrigens keinesfalls aus einer Laune heraus entstanden. „Diese Gedanken sind innerhalb der letzten Monate gereift, es ist keine Adhoc-Entscheidung gewesen“, betont er.

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