Hesedorf/Nartum stoppt den Erfolgszug

Bothel im Finale in Gönnerlaune

+
Glückwunsch zu Platz drei: Ismet Bezek nimmt die Gratulation für sein Team aus der 2. Kreisklasse entgegen.

Bothel - Von Matthias Freese. Es wäre auch zu schön gewesen für die Kreisliga-Fußballer des TuS Bothel: Nachdem sie schon in der letzten Saison alle möglichen Titel auf Kreisebene eingesammelt hatten, stand der Triple-Gewinner und Gastgeber bereits kurz vor der Titelverteidigung in der Finalrunde der Hallenkreismeisterschaft. Doch im Endspiel versalzte Ligarivale FSV Hesedorf/Nartum den Bothelern die Suppe und holte sich mit einem 4:2-Sieg nach Neunmeterschießen die Krone.

„Hesedorf gönnt man das“, stellte Bothels verletzter Spielmacher Christoph Meinke fest. Und Coach Peter Ullrich bemerkte: „Wir können gut mit Platz zwei leben.“ Nachdem beide Teams souverän mit drei Siegen durch die Gruppenphase gekommen waren, hatte Hesedorf im Finale den besseren Start erwischt. Schon nach anderthalb Minuten hatte Kevin Romer zwei überflüssige Ballverluste der Hausherren clever zur 2:0-Führung ausgenutzt. Uli Keller und Torsten Hoops per wiederholtem Neunmeter glichen aber bis zur achten Minute zum 2:2 aus – wobei Hesedorf vor allem mit den Entscheidungen von Referee Uwe Zahler (TuS Hemslingen/Söhlingen) haderte und die Botheler bevorzugt sah. „Das ist ja schlimmer als in Katar“, schimpfte Mark Schnackenberg übertreibend.

Im Neunmeterschießen waren die Hesedorfer dann eindeutig treffsicherer, lediglich Florian Szklarski scheiterte an Keeper Hendrik Meinke, während Neuzugang Omke Brase (kam vom Heeslinger SC) und abschließend Jan-Patrick Müller trafen. Die Botheler Gianfranco Cusimano und Cedric Ahrens scheiterten an Marco Helmers. „Wir haben drei sehr gute Gruppenspiele gezeigt und auch im Finale nicht enttäuscht“, nahm Coach Peter Ullrich diese Niederlage gelassen hin.

Die große Überraschung der Endrunde war ohne Frage der TV Hassendorf. „Für uns ist das ein Achtungserfolg als Team aus der 2. Kreisklasse“, kommentierte Trainer Wilfried Vajen den dritten Platz hocherfreut. Seine Mannen hatten sich im kleinen Finale gegen den personell etwas dezimierten Kreisligisten TSV Gnarrenburg mit 5:4 im Neunmeterschießen behauptet.

In der regulären zwölfminütigen Spielzeit glich Hassendorf die Gnarrenburger Führung durch Jascha Wintjen in Person von Mehmet Delibas aus. Eugen Alberg brachte sogar die Führung, ehe Coach André Lütjen das 2:2 erzielte. Im Neunmeterschießen trafen Stefan Bargmann und Wintjen für den Nordkreis-Club, während Sönke Jahn vergab. Die Hassendorfer Bastian Piskorz, Jan-Hendrik de Vries und Delibas als letzter Schütze verwandelten sicher.

Das könnte Sie auch interessieren

Sieg auf Zypern verpasst - BVB droht Aus in der Königsklasse

Sieg auf Zypern verpasst - BVB droht Aus in der Königsklasse

RB Leipzig feiert ersten Champions-League-Sieg

RB Leipzig feiert ersten Champions-League-Sieg

Haben sich Ihre Fingernägel so verändert? Dann sofort zum Arzt!

Haben sich Ihre Fingernägel so verändert? Dann sofort zum Arzt!

Google Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test

Google Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test

Meistgelesene Artikel

Ein Torjäger mit Handicap

Ein Torjäger mit Handicap

Avides Hurricanes erwarten Tabellenführer Panthers Osnabrück

Avides Hurricanes erwarten Tabellenführer Panthers Osnabrück

Hanna Schwertfeger mischt Herren-Kreisliga auf

Hanna Schwertfeger mischt Herren-Kreisliga auf

30:26 im Pokal – aber Badenhop muss büßen

30:26 im Pokal – aber Badenhop muss büßen

Kommentare