Herren 30 des SV Lauenbrück schlagen in der Tennis-Oberliga auf

Die „Wilden Bullen“ greifen an

Alexander (l.) und Nico Hameister führen die Herren 30 des SV Lauenbrück in der Tennis-Oberliga an. Vor vier Jahren schlug fast dasselbe Team noch in der Landesliga der Herren auf. - Foto: Freese

Lauenbrück - Von Matthias Freese. Die „Wilden Bullen“ sind zurück: Angeführt von Alexander Hameister will das Tennis-Team des SV Lauenbrück, das vor vier Jahren noch in der Landesliga der Herren für die eine oder andere Überraschung gesorgt hatte, nun – etwas in die Jahre gekommen – bei den Herren 30 in ähnlicher Aufstellung in der Oberliga angreifen. Lauenbrück rückt kurzfristig als ungeschlagener Vizemeister der Landesliga hoch und ist im Kreis die mit Abstand höchstspielendste Mannschaft dieser Altersklasse. „Wir haben das Angebot mit Kusshand angenommen“, sagt Hameister.

Zwischen den Namen niedersächsischer Metropolen wie Braunschweig, Osnabrück und Hannover taucht also künftig auch der Name der kleinen Gemeinde Lauenbrück auf. Die Besetzung ist aber alles andere als bescheiden, denn mit Alexander Hameister bekleidet einer der besten deutschen Spieler des Jahrgangs 1983 die Position eins. Der 33-Jährige gehörte auch vor vier Jahren im Herren-Team zu den Spitzenspielern der Liga. Ebenfalls schon damals dabei: Jan Nottorf, Jörg Berger und Torsten Rülicke. Doch da in der Oberliga im Vergleich zur Landesliga Sechser-Teams am Start sind, musste der Kader auch noch aufgestockt werden. Oliver Meyer, Ole Schwerk und Markus Berger gehörten schon in der vergangenen Saison dazu. Neu dabei sind derweil Leif Martens nach auskuriertem Bandscheibenvorfall und Nico Hameister, der damit nach einigen Jahren wieder zusammen mit seinem Bruder für Lauenbrück den Schläger schwingt. Martens und die Hameisters sind im Hamburger Raum allesamt als Tennis-Trainer tätig und kennen sich daher.

Alexander Hameister hat beim SV Blankenese wieder das Coaching – unter anderem der Nordliga-Damen – übernommen und seinen Job als „Weltenbummler“ nach einem Jahr bei der Tennis-Akademie im schleswig-holsteinischen Wahlstedt gekündigt. Dort hatte der Halstenbeker vornehmlich Jung-Profi Amelie Intert trainiert und zu den Turnieren auf der ganzen Welt begleitet, zwischendurch war er auch mal bei Mona Barthel eingesprungen und hatte die Bad Seegebergerin, unter den Top 100 der Welt platziert, bei den French Open betreut. „Eine richtig runde Sache“, sagt Hameister rückblickend. Aber eben nichts auf Dauer für ihn, ständig aus dem Koffer zu leben.

Jetzt hat er auch wieder mehr Zeit, sich seinem Heimatverein SV Lauenbrück zu widmen – und ließ sich prompt in den Vorstand der Tennissparte wählen. Mit dem Herren-30-Team wollen die „Wilden Bullen“ derweil in der Oberliga gut mitmischen – das angestrebte Ziel ist aber bescheiden formuliert: Klassenerhalt. Saisonauftakt ist am 7. Mai beim Braunschweiger THC, das erste Heimspiel steigt am 20. Mai gegen DT Hameln.

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