3:1 im Hit – Visselhövede gerät gegen Alfstedt aber in Gefahr

Herbstmeister dank Peter

Kurioses Gegentor: Eine direkte wie perfekte Ecke durch Andreas Grotheer segelte über Visselhövedes Keeper Michel Brückner ins Netz. Fotos: Freese
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Kurioses Gegentor: Eine direkte wie perfekte Ecke durch Andreas Grotheer segelte über Visselhövedes Keeper Michel Brückner ins Netz.

Ebersdorf - Von Matthias Freese. Das musste einfach mal gesagt werden: „Geil, eine ganze Hinrunde ungeschlagen!“, stellte der zweifache Torschütze Patrick Peter unmittelbar nach dem Abpfiff fest. Wenngleich es eine kleine Einschränkung gibt, denn das ausgefallene Spiel beim TuS Zeven gilt es für den VfL Visselhövede noch nachzuholen. Dennoch distanziert der Spitzenreiter der Fußball-Kreisliga mehr und mehr die Konkurrenz. Nach dem 3:1 (2:0) im Gipfeltreffen beim Tabellenzweiten FC Alfstedt/Ebersdorf sind die Heidestädter schon auf neun Punkte enteilt – und nun auch Herbstmeister.

„Das war aber schon ein hartes Stück Arbeit in der zweiten Halbzeit. Heidewitzka!“, kommentierte Visselhövedes Erfolgstrainer Thomas Heidler den Sieg in seiner ersten Reaktion. Seine Defensive war jedenfalls noch gehörig ins Schwimmen geraten und Gefahr gelaufen, die vermeintlich komfortable 2:0-Pausenführung zu verzocken. Letztlich verspielten die aufgestiegenen Gastgeber aber aufgrund ihres Auftritts im ersten Durchgang die Chance auf mehr. „In der ersten Halbzeit waren wir überhaupt nicht da, da war Visselhövede viel aggressiver. Nach drei Minuten hatten wir schon fünf Zweikämpfe verloren“, wusste Alfstedts Offensivkraft Lars Rademacher.

Innerhalb von zwei Minuten münzte der VfL Visselhövede seine spielerische Überlegenheit vor rund 120 Zuschauern in Ebersdorf in zwei Tore um. Erst schüttelte Patrick Peter seinen Gegenspieler David Wehber ab und überwand Keeper Tobias Brandt (28.), dann zirkelte Drilon Demaku einen Freistoß sehenswert in den Winkel – nach Ansage seines Trainers übrigens. „Wenn der aufs Tor geht, geht der auch rein“, hatte Heidler prophezeit. Und später festgestellt: „Die erste Halbzeit war das schon richtig gut von uns.“

Patrick Peter (vorne) zeigt es an – immer anspielbereit. Zweimal traf er gegen Alfstedt/Ebersdorf (rechts dahinter mit Kapitän David Wehber).

Alfstedts Coach Marten Brandt reagierte in der Halbzeit und brachte Routinier Andreas Grotheer. Fortan erhöhte sich die Gefahrenstufe vor dem Tor von Keeper Michel Brückner drastisch. Und setzte Marcel Müller den Ball noch vorbei (50.), segelte eine Grotheer-Ecke mit viel Schnitt über den Schlussmann hinweg ins Tor (57.). Der „Vissel“-Verfolger setzte nach, fing sich aber nur fünf Minuten später quasi aus dem Nichts das 0:3. Der überall zu findende Linksfuß Patrick Peter, bester Akteur an diesem Tag, bugsierte den Ball gefühlvoll mit rechts aus 18 Metern unhaltbar ins Tor (62.). 

Riesenchance für Robert Posilek, Tobias Brandt ist auf dem Posten.

„So eine Phase musst du überstehen. Dass Patrick dann so einen raushaut, das macht eben den Unterschied aus“, wusste auch Heidler, dass in diesem Spitzenspiel die individuelle Klasse und die höherklassige Erfahrung den Ausschlag gegeben hatte. Alfstedt steckte jedoch nicht auf und blieb bis zum Ende stets gefährlich, während für den Tabellenführer Robert Posilek die beste Möglichkeit vergab, das vierte Tor nachzulegen (77.).

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