0:1 in Lüneburg

Herber Rückschlag für den Rotenburger SV im Abstiegskampf

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Quo vadis, Rotenburger SV? Der Weg in der Fußball-Landesliga ist für den Tabellen-14. nach der Niederlage in Lüneburg immer schwerer zu begehen. Der Abstieg in die Bezirksliga ist bei vier Punkten Rückstand alles andere als ausgeschlossen.

Rotenburg - Allmählich nähert sich der Rotenburger SV dem Super-GAU, dem Abstieg aus der Fußball-Landesliga. Die Wümme-Elf verpasste es im Nachholspiel beim Tabellenvierten MTV Treubund Lüneburg, den Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze weiter zu verkürzen und liegt nach der 0:1 (0:0)-Niederlage vier Zähler hinter dem rettenden Ufer.

„Jetzt ist die Situation eingetreten, dass wir es aus eigener Kraft nicht mehr schaffen können“, wusste auch Coach Andre Schmitz angesichts der nun geradegerückten Tabelle und der verpatzten Aufholjagd.

Sechs Spiele, um den Abstieg zu verhindern

Ganz offensichtlich liegen die Ostertage den Rotenburgern nicht. Im letzten Jahr hatte die Mannschaft zum gleichen Zeitpunkt den Anschluss zu den Spitzenplätzen verloren, jetzt verpasste sie es, zu den Nichtabstiegsplätzen aufzuschließen. Zu schwer wiegt da einfach die Hinrunden-Hypothek. Als Tabellen-Vierzehnter mit 24 Punkten gilt es jetzt, den TuS Bodenteich (26) und den FC Verden 04 (28) noch einzuholen. Der TV Meckelfeld ist auf Platz elf mit 31 Zählern schon zu weit weg.

Dem RSV bleiben aber nur noch sechs Spiele, um den Abstieg zu verhindern. „Jetzt zählen nur noch Siege. Siege, Siege, Siege. Und so werden wir auch spielen“, betonte Schmitz. Nachdem er von seinen Mannen am Gründonnerstag beim 0:0 gegen den TSV Etelsen noch arg enttäuscht war, attestierte er ihnen in Lüneburg ein gutes Spiel. „Ich kann keinem der Jungs einen Vorwurf machen. Wir haben gut gespielt, unsere Taktik ging auf.“ Schmitz hatte eine 4-1-4-1-Variante gewählt, vorne David Airich als Spitze aufgeboten und als Sechser Tobias Kirschke gegen Lüneburgs Steffen Hattendorf gestellt. „Das hat er gut gemacht“, lobte der Coach. Später brachte er auch Toni Fahrner noch im Sturm.

Spätes Gegentor nachdem eigene Chancen verpasst wurden

In einer chancenarmen Partie sprach Schmitz von anderthalb Möglichkeiten, die sein Team zugelassen habe. Das Gegentor fiel dabei erst in der 87. Minute durch Max Ratzeburg. „Eine Minute vorher hätten wir nach einem 3:2-Überzahlspiel noch selbst in Führung gehen müssen. So ist das, wenn du unten stehst“, haderte Schmitz. Stattdessen schaltete Lüneburg blitzschnell, kam über Rotenburgs rechte Seite und prompt zum Torerfolg.

„Wir haben gegen einen guten Gegner verloren, aber davon können wir uns nichts kaufen. Wir brauchen jetzt nicht mehr auf die anderen Teams zu gucken“, so Schmitz. „Fakt ist aber auch: Man sollte uns nicht abschreiben.“

maf

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