1. Kreisklasse Süd: Walsede ist neuer Zweiter

Henke bremst die Euphorie

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Benneth von Frieling ist im Moment in Bestform und hat den FC Walsede mit seinen 15 Treffern auf den Aufstiegsrelegations-Platz der 1. Kreisklasse geführt. 

Kirchwalsede - Von Vincent Wuttke. Der FC Walsede hat turbulente Jahre hinter sich. 2008 spielte das Team noch in der Relegation um den Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga. Dieser wurde aber verpasst, und es folgten schwere Zeiten mit dem Absturz bis in die 2. Kreisklasse in der Saison 2012/2013. Nun knüpft die Elf von Trainer Uwe Henke aber wieder an alte Erfolgszeiten an und hat sich in der 1. Kreisklasse auf den zweiten Platz geschoben. Dieser würde zur Aufstiegsrelegation berechtigen.

Coach Henke tritt aber trotz der guten Ausgangslage vor den verbleibenden sieben Partien auf die Euphoriebremse. „Es ist noch zu früh, um auf die Relegation zu spekulieren. Schließlich haben wir nur einen Punkt Vorsprung auf Elsdorf“, findet er. Und auch Stürmer Benneth von Frieling hält sich noch etwas zurück. „Bis zu den Aufstiegsspielen schauen wir noch nicht. Erst mal haben wir vorher noch ein paar Endspiele“, so der 22-Jährige.

Dabei gibt die aktuelle Form Grund zur Hoffnung. Immerhin hat Walsede aus den sechs Spielen in diesem Jahr fünf Siege geholt und ein Mal Unentschieden gespielt. „Es läuft ganz gut, die Jungs ziehen mit“, sagt Henke. Die Erfolgsserie hängt auch damit zusammen, dass von Frieling einen Lauf hat. In den vergangenen drei Partien hat der Offensivmann sieben Mal eingenetzt und sich auch in der Torjägerliste mit nunmehr 15 Treffern auf den zweiten Platz geschoben. „Aber die Torjägerkanone geht wohl ebenso wie die Meisterschaft nach Unterstedt“, glaubt von Frieling nicht daran, dass er Leon Linke (22 Tore) noch einholt. Der Lokalrivale könnte es auch sein, der am letzten Spieltag im Derby alle Walseder Pläne durchkreuzt. „Da sollten wir vorher alles geregelt haben“, so von Frieling.

Der Angreifer blickt aber optimistisch in die Schlussphase der Spielzeit, „weil auch unsere Abwehr sicher steht.“ Und sein Trainer hätte auch nichts dagegen, sollte sich die Saison etwas verlängern. „Wir setzen alles daran, in die Relegation zu kommen. Allein schon, um die Erfahrung mitzunehmen“, erzählt er. Denn bis auf Marco Scherweit ist aus dem Team von 2008, das fast in die Bezirksliga aufgestiegen ist, keiner mehr dabei. „Da stand ich als kleiner Junge am Rand“, erinnert sich von Frieling.

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