ANPFIFF 1. Kreisklasse

GW Helvesiek: Rosenbrocks Luxusproblem

Spielplatz 1. Kreisklasse? Zumindest hat Helvesieks Coach Jan Rosenbrock (Mitte) durch Marvin Bénet (links) und Denny Perschon noch mehr Möglichkeiten erhalten. „Wir wollen oben mitspielen“, sagt der Trainer.
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Spielplatz 1. Kreisklasse? Zumindest hat Helvesieks Coach Jan Rosenbrock (Mitte) durch Marvin Bénet (links) und Denny Perschon noch mehr Möglichkeiten erhalten. „Wir wollen oben mitspielen“, sagt der Trainer.

Helvesiek – Jan Rosenbrock hat das, was sich viele seiner Trainerkollegen wünschen – einen breit aufgestellten Kader, eine grandiose Trainingsbeteilligung und Fußballer, die den internen Konkurrenzkampf kommentarlos annehmen. Und doch gerät der Coach des SV Grün-Weiß Helvesiek aus der 1. Kreisklasse Süd ins Grübeln: „Wen soll ich denn in der neuen Saison aufstellen? Es ist furchtbar.“ Rosenbrock hat die Qual der Wahl.

Aus einem Kader von 25 Spielern kann sich der Coach bedienen. Eine Stammplatz-Garantie gibt der Lauenbrücker nur drei Schützlingen – Justin Perschon, Sönke Prigge und Max Müller. Die restlichen acht Plätze sind hart umkämpft. „Ich hätte nicht damit gerechnet, dass alle Jungs so gut mitziehen“, wirkt Rosenbrock fast verwundert über die Leistungsdichte im Team.

Dem Coach ist bewusst, dass es über die Saison schwierig werden könnte, seine Mannen – auch die, die nicht spielen – bei Laune zu halten. „Wir können uns nur selbst schlagen“, warnt er. Sofern sich Unzufriedenheit breitmacht, könnte das Saisonziel gefährdet sein. Dessen ist sich Rosenbrock bewusst. Daher sei es wichtig, gut in die Saison zu starten.

Stenogramm

SV GW Helvesiek

Zugänge: Benedikt Volbers (Germ. Hetzwege), Marvin Bénet (TuS Westerholz), Hendrik Wenning (FC Nordheide), Denny Perschon (U 19 JFV Verden/B.).

Abgänge: Fehlanzeige.

Kader: Tor: Clemens Windeler, Benedikt Volbers - Abwehr: Jonas Albrecht, Tobias Decke, Justin Perschon, Marcel Brathering, Jan-Henning Lohmann - Mittelfeld: Marvin Bénet, Christoph Kulke, Tom Lehmann, Denny Perschon, Merten Lüdemann, Jan-Lukas Pils, Sönke Prigge, Tobias Schiller, Jona Stoeck, Janik Schwabe, Philipp Thiel, Domenic Wahlers, Hendrik Wenning, Felix Wöhl - Angriff: Christian Lüdemann, Florian Wauro, Max Müller.

Trainer: Jan Rosenbrock.

Favoriten: SV RW Scheeßel, FC Rüspel/Weertzen.

Saisonziel: Auf einem der ersten fünf Plätze landen.

„Ich bin sowieso gespannt, wie lange meine Erfolgsserie noch anhält“, sagt er. Zur Erinnerung: Seit seinem Amtsantritt im Oktober ist Rosenbrock ungeschlagen. „Irgendwann werden aber auch wir mal verlieren“, ist er überzeugt. „Dann wird es richtig spannend.“ Wieso? „Weil es in der Region keinen Trainer gibt, der noch schlechter verlieren kann als ich.“

Es ist auch der Siegeswillen, der das Team ausmacht. Vielmehr ist es aber der Zusammenhalt und der Teamgedanke. „Kein Wunder, dass wir keine Spieler ziehen lassen mussten und so starke Neuzugänge bekommen haben“, sagt Rosenbrock. Benedikt Volbers, Marvin Bénet, Hendrik Wenning und Denny Perschon seien gute Verstärkungen – alle auf ihre eigene Art und Weise. Noch bevor Rosenbrock wieder anfängt, von seinem Team zu schwärmen, fällt ihm sein Ursprungsproblem ein: „Wen stelle ich von den Jungs denn nun in der Saison auf?“

Schlag auf Schlag mit Domenic Wahlers

Wer ist ...
... der Spieler mit dem härtesten Schuss?
Tobias Schiller! Da können unsere Torhüter im Training ein Lied von singen.
... der Spieler mit dem außergewöhnlichsten Spitznamen? Woher kommt er?
Das ist unser „Präsi“ Florian Dittmer – besser bekannt als „Dicken Dittmer“. Erklärt sich von selbst.
... der Spieler, der das skurrilste Idol hat?
Da fällt mir Jona Stoeck mit seinem Idol „Johnny Sins“ ein.
... der Spieler, der am aktivsten in den Sozialen Medien ist?
Da sind wir nicht so aktiv. In der Mannschaftsgruppe geben Max Müller und Felix Wöhl den Ton an.
... der Spieler, der die meisten Karten sammelt?
Christoph Kulke. Er wirkt als Person ruhig, ist auf dem Platz ein Terrier.
... der beständigste am Tresen?
Da fallen mir Hennnig Lohmann und Tobias Schiller ein. Wobei sich Schiller nach den jüngsten Ereignissen geschlagen geben muss.

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