Vierter Verlust beim RSV

Heller hört auf seinen Körper

Damals stand es noch nicht fest, dass sein Einsatz für die Zweite im März gleichzeitig sein letztes Spiel beim RSV war – Lukas Heller (r.) verlässt den Verein..
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Damals stand es noch nicht fest, dass sein Einsatz für die Zweite im März gleichzeitig sein letztes Spiel beim RSV war – Lukas Heller (r.) verlässt den Verein..
  • Matthias Freese
    vonMatthias Freese
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Rotenburg – Auf einmal war die Kündigung da, der Austritt aus dem Rotenburger SV vollzogen: „Lukas Heller wird den Verein verlassen“, teilte Torsten Krieg-Hasch, der Sportliche Leiter des Rotenburger SV, mit. Der Meister der Fußball-Landesliga wird somit ohne den 22-jährigen Flügelspieler in die Oberliga gehen, weil dieser die Konsequenzen aus seinen anhaltenden gesundheitlichen Problemen zieht. Er ist der vierte Abgang beim künftigen Oberligisten nach Jannis Niestädt, Henner Lohmann (beide Bremer SV) und Sebastian Czimmeck (Ziel unbekannt).

2017 war Heller von der U 19 des MTV Treubund Lüneburg gekommen und hatte eine starke Debütsaison in der Landesliga hingelegt. „Da war er der Durchstarter“, erinnert sich RSV-Trainer Tim Ebersbach. Nach der Rückkehr von einem mehrmonatigen Australien-Trip kam der Linksfuß aber nie wieder an seine alte Form heran und litt unter muskulären Problemen in Fuß sowie Rücken. „Ich habe seit mehr als einem Jahr mit meinem Körper zu kämpfen und bin deshalb immer wieder ausgefallen. Das ist anstrengend für Körper und Kopf“, erzählt Heller. In der abgebrochenen Saison standen so auch nur sieben Einsätze in seiner Bilanz, zwei Mal gehörte er zur Startelf. Im letzten Spiel für den RSV lief er nicht für die Erste, sondern im März für die Zweite in der Kreisliga auf.

„Ich habe mit ihm viele Aufs und Abs mitgemacht, aber wenn er fit ist, traue ich es ihm zu, dass er noch mal einen richtigen Schritt machen kann. Er ist ein positiv verrückter Spieler, der ein wahnsinniges Talent hat“, urteilt Ebersbach. Einen sofortigen Wiedereinstieg bei einem anderen Verein schließt der Dorfmarker aus: „Ich habe für mich entschieden, erst mal etwas Abstand vom Fußballstress zu nehmen und zu regenerieren. Ob und wie schnell das funktioniert, ist schwer einzuschätzen, jedoch ist es nicht sinnvoll, in der kommenden Saison mit den vielleicht 80 Prozent, die ich maximal erreichen könnte, weiterzumachen. Dann gehe ich lieber einen Schritt zurück und nehme Anlauf“, sagt Heller.

Von Matthias Freese

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