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Heitmann ist der einzige Neue in Horstedt

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Von: Vincent Wuttke

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Alexander Hartwig hält ein Band, das um den Oberkörper von Jannis Heitmann gebunden ist, der wiederum auf dem Sportplatz in Horstedt zum Sprint ansetzt.
Neuzugang Jannis Heitmann bringt eine gute Robustheit mit. Hier versucht Trainer Alexander Hartwig, ihn zu halten. © Krause

Die SG Horstedt/Mulmshorn kämpft aktuell aufgrund der kurzen Sommerpause mit vielen Verletzten. Was bedeutet das für die anstehende Saison?

Eine Sommerpause gab es für die Fußballer der SG Horstedt/Mulmshorn nicht wirklich. Stattdessen standen das eigene nachgeholte Vereinsjubiläum mit dem Spiel gegen die Bundesliga-Allstars sowie der ausgerichtete Samtgemeindepokal an. Danach ging es direkt weiter. „Wir mussten auf knochentrockenen Plätzen spielen und trainieren. Das hat der Verletztenliste nicht geholfen. Die Vorbereitung war alles andere als gut“, gesteht Trainer Stephan Hartwig. Sein Team geht deshalb angeschlagen in die 1. Fußball-Kreisklasse Süd.

Nach Platz fünf in der vergangene Spielzeit schraubt der Coach die Zielsetzung deutlich herunter. „Wir sind in der Hinrunde personell nicht so rosig besetzt. Einige sind verletzt oder berufsbedingt für ein halbes Jahr unterwegs. Oben angreifen werden wir wohl nicht. Wir wollen im Mittelfeld irgendwo landen und vereinzelt Akzente setzen.“

Stenogramm

Weggang: Denis Worthmann (Laufbahnende).

Zugang: Jannis Heitmann (TSV Bötersen-Höperhöfen).

Kader: Tor: Alexander Stripling, Thore Lohmann - Abwehr: Holger Dannigkeit, Felix Lohmann, Christian Bruns, Miguel Sojka, Fabian Wiegmann, Robin Behrmann, Tobias Küsel, Hendrik Majchrzak, Björn Hennig - Mittelfeld: Niklas Burmester, Jan-Niklas Peach, Florian Möhle, Adrian Illing, Jannis Heitmann, Tobias Huck - Angriff: Christian Bremer, Jonas Morret, Klajdi Arapi, Nils Fränkler, Clemens Lohmann.

Trainer: Stephan Hartwig, Alexander Hartwig.

Saisonziel: Unter die ersten Fünf.

Favoriten: FC Walsede, SG Westerholz/Hetzwege.

Helfen soll dabei Jannis Heitmann. Der Mittelfeldmann kam vom TSV Bötersen-Höperhöfen nach Horstedt. „Er ist ein junger, aber robuster Spieler. Er ist eine Verstärkung für die Zentrale und sieht sich mehr offensiv. Wir haben auf jeden Fall Verwendung für ihn“, freut sich Hartwig über seinen einzigen Zugang.

Verzichten muss der Übungsleiter hingegen ab sofort auf einen Routinier. Denis Worthmann gehörte viele Jahre zum Stammpersonal und zu den Anführern, zieht sich aber nun zurück. „Für uns ist das traurig, weil er universell einsetzbar war und diese besondere Mentalität auf den Platz gebracht hat“, sagt Hartwig.

Hartwig will spielerische Verbesserungen

Trotz der personellen Engpässe will der Coach, der den Job zusammen mit seinem Bruder Alexander Hartwig ausübt, übrigens spielerisch Verbesserungen in seiner Mannschaft sehen: „Offensiv wollen wir die Qualität ausbauen. Das war letztes Jahr viel zu wenig. Dafür müssen wir im Training viel mehr tun.“ Bisher hatte Hartwig aber kaum die Chance für spezifische Übungen. „Meist waren wir beim Training wenig Leute. Personelle Engpässe eben“, stöhnt er.

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