TV Sottrum richtet Anfang April Deutsche Meisterschaft im Prellball aus

Heinze-Team hofft auf den Titel-Hattrick

Die Vorbereitungen laufen: Prellball-Boss Volker Heinze (v.l.), der stellvertretende Abteilungsleiter Ralf Müller und Matthias Dittrich von der Volksbank freuen sich auf die DM in Sottrum. - Foto: vw

Sottrum - Die Spielbälle sind bereits herausgesucht, viel Zeit ist nicht mehr: Am 7. und 8. April treffen sich die besten Prellballer zum ersten Mal in Sottrum zur Endrunde der Deutschen Meisterschaft der Herren und Damen in der Halle am Bullenworth. 24 Mannschaften sind dabei am Start. „Es kommt also die Crème de la Crème zu uns“, erklärt Sottrums Prellballboss Volker Heinze beim Pressegespräch in den Räumlichkeiten der Volksbank.

Bereits Anfang 2016 hatte Heinze die Bewerbung eingereicht und den Zuschlag bekommen. „Wir haben einen guten Ruf“, weiß er. Vor allem sind bei den Wettkämpfen – die auf vier Feldern ausgetragen werden – die Augen auf die eigene Damenmannschaft gerichtet. Das von Heinze gecoachte Team mit Karoline Hunold, Anneke Schulz und Leonie Heinze hat die beiden letzten Titel gewonnen. Als offizielles Ziel gibt Heinze zwar einen Treppchenplatz aus, aber er spekuliert auch mit dem Hattrick in eigener Halle. Als ärgste Konkurrenten hat er den MTV Eiche Schönebeck, den TSV Altenbochum und den TV Freiburg St. Georgen auf dem Zettel. „Ich bin mir sicher, dass wir in der Gruppenphase unter die ersten drei Teams kommen und die Entscheidungsspiele erreichen. Dann geben nur Kleinigkeiten den Ausschlag“, so der Trainer. Sein stellvertretender Abteilungsleiter Ralf Müller fügt an: „Es reicht eine falsche Schiedsrichterentscheidung.“

Wenn es richtig ernst wird, will auch der MTV Wohnste noch dabei sein. In dem Team spielen unter anderem die Sottrumerinnen Alena Wöbse, Alina Trompeter und Svenja Helbron. In den vergangenen Endspielen hatten sie eine Dauerkarte für Rang sechs. „Sie können unter die Top vier kommen, wenn es gut läuft“, sagt Heinze.

Bei den Herren hat die Auswahl der Gastgeber den Einzug zum Finale verpasst. Denn nur die ersten vier Teams der drei Bundesliga-Staffeln dürfen in Sottrum spielen. Die Wieste-Crew um Spielercoach Müller ist auf Rang sechs gekommen. „Wir sind trotzdem zufrieden. Nur die Erfahrung fehlt bei uns. Und das ist beim Prellball ganz wichtig“, sagt Müller. Ganz ohne einen Einheimischen geht es aber auch dort nicht zur Sache. Der Sottrumer Jugendtrainer Timo Schulz kämpft mit seinem TuS Meinerzhagen in dem laut Heinze „völlig offenem Feld“ um den Titel.

Und die Sottrumer Herren? Die kommen bei den Übertragungen für Sportdeutschland.tv als Kommentatoren zum Einsatz. Denn Heinze hat sich darum gekümmert, dass einige Partien live im Internet zu sehen sind. Zwei Kameras sind dabei im Einsatz. Der Eintritt ist kostenlos. - vw

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