Stemmen und Sottrum tun sich beim 0:0 kaum weh – nur Brunckhorst und Krüger mit Schmerzen

Heinrich lässt die Karten stecken

Duell der Manndecker: Hier zieht Stemmens Nils-Ole Beckmann (l.) an Michael Krüger vorbei. Den folgenden Schussversuch wusste der Sottrumer aber abzublocken.

Kreis-Rotenburg - Von Matthias FreeseSTEMMEN · So trostlos kann Kreisliga-Fußball sein: Da mussten die Ballkünstler des TV Stemmen und des TV Sottrum schon so lange auf ihr erstes Punktspiel nach der unfreiwillig verlängerten Winterpause warten – und dann brachten sie doch nicht wirklich etwas Berauschendes zustande. 0:0 trennten sich die beiden Mittelfeldteams am Ende schiedlich-friedlich. Nicht einmal eine Gelbe Karte musste der gute Schiedsrichter Andreas Heinrich (MTV Jeddingen) in dieser fairen Partie zeigen.

0:0 – das gab es schon mal zwischen beiden Teams. Und zwar im Frühjahr der letzten Saison, ebenfalls auf dem Platz in Stemmen. Auch dieses Mal passierte über 90 Minuten kaum Spektakuläres. „Das ist doch kein Wunder. Wer von den Mannschaften hat denn im letzten Vierteljahr regelmäßig draußen trainieren können“, fragte Sottrums Coach Ralf Brockmann rein rhetorisch und schob nach: „Wir haken das mal als Trainingsspielchen ab.“ Ähnlich sah es

n„Das ist doch

nkein Wunder“

auch Heiko Schreiber, Coach der Gastgeber, der von einem gerechten Remis sprach.

Schmerzlicher als der verpasste Sieg könnte da schon das Ausscheiden von Steffen Brunckhorst nachwirken. Stemmens „Sechser“ musste nach einer knappen Stunde vom Platz, nachdem er sich im Zweikampf mit Steffen Mech einen dicken Zeh zugezogen hatte. Bei Sottrum quälte sich indes Manndecker Michael Krüger mit einer lädierten linken Hand bis zum Schluss durch – ansonsten taten sich beide Teams aber kaum weh.

„Wir haben es verpasst, in der ersten Halbzeit unser Ding zu machen“, trauerte Schreiber hinterher den verpassten Chancen nach. In der Tat war Stemmen im ersten Durchgang das spielerisch überlegene Team. Valmir Wahlbrinck und Brunckhorst verpassten nach einer scharf vors Tor getretenen Ecke von Jair Bentz (18.) den Torerfolg, Bentz selbst scheiterte nach Flanke von Christoph Paape (22.) sowie mit einem 23-Meter-Schuss an den Außenpfosten (36.). Für Sottrum besaß lediglich Timo Löber eine hochkarätige Kopfballchance nach einer verunglückten Abwehr von Keeper Helge Witt (40.). „Wir haben zu viele leichte Bälle verstolpert. Die ganzen Automatismen haben noch nicht geklappt“, bemerkte Brockmann treffend.

Nach der Pause wurde die Partie spielerisch zwar nicht wirklich sehenswert, dafür besaß nun das Wieste-Team die besseren Möglichkeiten. Witt parierte jedoch frühzeitig einen Knaller von Waldemar Lysow (49.), ehe Matthias Michaelis zwei Mal ausgezeichnet flankte – Lysow per Kopf und Kevin Röhrs mit einer Volleyabnahme vergaben (73./74). Für Stemmen hatte kurz zuvor der für Brunckhorst eingewechselte Samuel Böhm das 1:0 auf dem Schlappen – frei vorm Tor schoss er Keeper Marco Köster an (70.). „In der zweiten Halbzeit war es nicht mehr so doll“, räumte denn auch Heiko Schreiber ein.

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