Wulff und Kirschke bleiben

Heimbruch wagt den zweiten Versuch beim RSV

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Tino Heimbruch trug schon vor knapp zwei Jahren kurze Zeit das RSV-Trikot – ab dem Sommer streift er es wieder über.

Rotenburg - Jetzt nimmt die Personalplanung beim Rotenburger SV so richtig Fahrt auf. Knapp zwei Wochen nach dem Klassenerhalt und dem gleichzeitigen Saisonende in der Fußball-Landesliga präsentiert der bisherige Trainer und neue sportliche Leiter Andre Schmitz gleich sechs Neuzugänge sowie zwei weitere Vertragsverlängerungen. Mittelfeld-Stammkraft Tobias Kirschke und Außenverteidiger Mathis Wulff gaben ihre Zusage auch für die neue Serie. Und mit Tino Heimbruch vom Bezirksligisten FSV Langwedel-Völkersen kehrt ein Stürmer zum RSV zurück.

„Tino ist nach seinem Kreuzbandriss im Aufbautraining und möchte wieder bei uns einsteigen. Er bringt einiges mit, allein durch seinen Körper. Jetzt wollen wir ihn langsam wieder heranführen“, erzählt Schmitz. Heimbruch war vor zwei Jahren als Torschützenkönig der Bezirksliga an die Wümme gekommen, dann aber kurz nach Saisonbeginn auch aus beruflichen Gründen wieder ausgestiegen und nach Langwedel zurückgekehrt. Dort hatte er sich die schwere Knieverletzung zugezogen.

Mit dem großgewachsenen Kongolesen Didier Nsokele Kapinga bekommt der neue Trainer Tim Ebersbach zudem einen Stürmer, der bis zum Winter für Werder Bremen III in der Bremenliga Tore schoss. Im Probetraining überzeugte der 23-Jährige. „Er war echt stark in der Ballbehauptung und im Torabschluss“, hofft Schmitz, damit einen neuen Goalgetter gefunden zu haben. 

Für das zentrale defensive Mittelfeld bietet sich indes Firat-Semih Demir (23) an – der Lehramtsstudent wechselt vom Bremenligisten SG Aumund-Vegesack zum RSV und ist für Schmitz kein Unbekannter: „Ich wollte ihn schon als A-Jugendlichen zum TB Uphusen holen. Er hat eine hohe Spielintelligenz und einen guten Spielaufbau.“ Als Alternative für die Innenverteidigung kommt der Iraner Milad Mansoori (22) infrage. Er bringt Bremenliga-Erfahrung beim TuS Schwachhausen und mit 1,94 Meter auch eine stattliche Größe mit.

Aus der Bremer Landesliga vom SC Vahr-Blockdiek holt der RSV wiederum Innenverteidiger Chris Kriewitz (23) und seinen zwei Jahre älteren Bruder Kevin Kriewitz, der im zentralen Mittelfeld zu Hause ist. „Sie sind mir empfohlen worden und sehr ehrgeizig“, betont Schmitz, dessen Kaderplanung aber noch nicht abgeschlossen ist. 

maf

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