Vertragsverlängerungen in Visselhövede

Thomas Heidler zieht alle mit: Jockusch, Laatsch und die Peter-Brüder bleiben auch

Groß überlegen musste Thomas Heidler nicht – er bleibt auch nächste Saison Visselhövedes Trainer.
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Groß überlegen musste Thomas Heidler nicht – er bleibt auch nächste Saison Visselhövedes Trainer.

Fußball-Bezirksligist VfL Visselhövede hat die Weichen für die nächste Saison gestellt. Coach Thomas Heidler und sein Trainerteam haben bereits verlängert.

  • Thomas Heidler verlängert frühzeitig.
  • Der Coach hat eine beeindruckende Bilanz.
  • Nach seiner Zusage geben wichtige Leistungsträger ihr Ja-Wort.

Visselhövede – Thomas Heidlers Statistik als Trainer des VfL Visselhövede ist schon ziemlich beeindruckend: Seit seinem Amtsantritt Ende August 2018 hat er in 51 Spielen immerhin 35 Siege und neun Unentschieden, also 114 Punkte, geholt. Das entspricht einem Schnitt von 2,24 Zählern. Der 37-Jährige selbst bezeichnet die Bilanz als „relativ erfolgreich“.

Weiterhin Co-Trainer: Elias Jockusch.

Da verwundert es kaum, dass er den Heidestädtern über den Sommer hinaus erhalten bleibt und seinen Vertrag jetzt verlängert hat. Genauso wie seine beiden Co-Trainer Elias Jockusch (31) und Tobias Laatsch (25). Und auch wichtige Zusagen aus der Mannschaft hat diese Personalentscheidung bereits nach sich gezogen.

Weiterhin Co-Trainer: Tobias Laatsch.

„Ich glaube, in erster Linie macht es allen einfach Spaß zu sehen, was wir hier in Visselhövede aufbauen. Da musste ich die Trainer gar nicht groß fragen, das war für alle eine Selbstverständlichkeit, dass sie weitermachen“, berichtet Fußball-Boss Markus Hoyer von den kurzen und komplikationslosen Gesprächen. Heidler hatte dabei nur eine Bedingung gestellt: „Meine einzige Voraussetzung war, dass meine beiden Co-Trainer auch bleiben“, erzählt er. Jockusch und Laatsch, der sich speziell um die Torhüter kümmert, kamen erst vergangenen Sommer vom Nachbarn SSV Wittorf, nachdem der Coach zuvor zwei Jahre lang alleinverantwortlich war. „Deshalb ist es jetzt ein ganz anderes Arbeiten. Das passt sehr gut“, betont er. Hoyer fügt an: „Wir hatten selten so viel Spaß und so eine geile Mannschaft.“

Zeichen gesetzt: Patrick Peter bleibt.

Und eben aus dieser wurden auch bereits „Zeichen gesetzt“. Wobei der Kapitän voranging: Unmittelbar, nachdem der Mannschaft die Neuigkeiten mitgeteilt wurden, meldete sich Patrick Peter (31) zu Wort und verkündete, ebenfalls dabei zu bleiben. Damit nicht genug: Zwillingsbruder Mirko Peter äußerte sich genauso, wie Heidler verrät. Damit bleiben die zwei hochklassig erfahrensten Säulen erhalten. „Natürlich müssen wir uns punktuell weiter verstärken. Aber man sieht ja, dass es durchaus möglich ist, den einen oder anderen nach ,Vissel‘ zu lotsen“, sagt Heidler und meint dabei die kürzliche Verpflichtung von Niklas Niestädt (FSV Hesedorf/Nartum). Da die Mannschaft „vernünftig mitzieht“, verschwendete der Coach auch „keinen Gedanken daran, hier aufzuhören“. Der langjährige Visselhöveder Mittelfeldakteur geht damit im Sommer in sein viertes Jahr als Trainer des Bezirksliga-Aufsteigers, der aktuell auf Rang fünf liegt und damit Kurs Richtung Aufstiegsrunde nimmt.

Zeichen gesetzt: Mirko Peter bleibt.

„Vissels“ Widerspruch abgewiesen

Es war am 18. Oktober, gut zwei Wochen, bevor die komplette Fußball-Saison wegen der Corona-Pandemie unterbrochen wurde: Der VfL Visselhövede trat in der Bezirksliga aus Angst vor möglichen Corona-Fällen in der eigenen Mannschaft nicht beim SV Pennigbüttel an. Grund: Vier Spieler hatten sich am Abend zuvor auf einer Party befunden, zusammen mit einer Person, die am nächsten Morgen mit Corona-Symptomen ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Während aus dem Verdacht kein Ernst wurde, erhielten die Heidekicker die Rechnung für ihre kurzfristige Absage von Staffelleiterin Claudia von Kiedrowski einige Tage später in Form einer 0:5-Wertung. Inzwischen ist auch der beim Sportgericht eingelegte Widerspruch abgeschmettert worden, wie Abteilungsleiter Markus Hoyer auf Nachfrage bestätigte. „Wir akzeptieren das Urteil“, sagt er. Der Ärger ist Hoyer dennoch anzumerken. „Wir wollten das Risiko damals nicht eingehen und haben meiner Meinung nach auch richtig reagiert. Wir würden es immer wieder so machen – zum Schutz der eigenen Mannschaft und des Gegners.“ Die Punkte sind damit endgültig futsch, „Vissel“ bleibt aber auf Platz fünf der Staffel 2. maf

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