Bruns in Visselhövede künftig wieder fest dabei / Zwei Routiniers treten kürzer

Heidler plant mit Kregel und Parvizi

Yunes Parvizi (vorne) kam in Scheeßel zuletzt meist von der Bank. Der VfL Visselhövede setzt vor allem auf die Schnelligkeit des Iraners. Foto: Freese

Visselhövede - Von Matthias Freese. Es kommt Bewegung in den Kader des VfL Visselhövede, Vizemeister der abgelaufenen Saison in der Fußball-Kreisliga: Mit Stürmer Yunes Parvizi vom bisherigen Ligarivalen und Absteiger SV Rot-Weiß Scheeßel und Torhüter Max Kregel von der FG Fulde-Stellichte (1. Kreisklasse Heidekreis) vermeldet Coach Thomas Heidler zwei neue Gesichter.

Auf der Torwartposition herrschte Bedarf, denn nach dem berufsbedingten Weggang von Mika Hoffmann (ihn zieht es nach Leipzig) gab es keinen zweiten Mann für das Tor neben Michel Brückner. Kregel wohnt in Visselhövede. Ihn kennt Heidler noch aus seiner Zeit als Trainer des TuSV Stellichte. „Er hat eine gute Veranlagung und ist trainingsfleißig“, glaubt er, dass der 26-Jährige, der auch schon für den TSV Ottersberg vor einigen Jahren im Oberliga-Kader stand, Stammkraft Brückner ernsthaft Konkurrenz machen kann.

Yunes Parvizi, 2015 aus dem Iran geflohen, gehörte seit 2016 dem Kreisliga-Kader des SV RW Scheeßel an, war nach einem starken zweiten Jahr mit zwölf Toren in der vergangenen Saison jedoch nicht mehr über den Status des Einwechselspielers hinausgekommen. „Mit ihm bekommen wir ein bisschen Geschwindigkeit dazu“, plant Heidler den aus Teheran stammenden 23-Jährigen als Flügelspieler oder auch Stürmer ein. Für Parvizi ist Visselhövede nicht unbekannt, hier wohnte er anfänglich bereits in einer Flüchtlingsunterkunft. „Ich bin mir sicher, dass wir Meister werden können, ich vorne viele Bälle bekomme und ich viele Tore schieße“, sagt Parvizi. „Ich kann dort besser meinen Spielstil durchziehen.“ Der Kontakt zum VfL Visselhövede kam über Außenspieler Ogur Beslenmis und Ole Bruns zustande. Und Bruns steht dem Team auch wieder regelmäßig zur Verfügung, wie Heidler verrät. Der in der Oberliga erfahrene Mittelfeldspieler hatte zuletzt nur sporadisch mit Zweitspielrecht ausgeholfen, weil er an seinem Studienort für den dänischen Verein DGF Flensborg auflief. Jetzt hat der 31-Jährige sein Studium abgeschlossen und zum Ende der vergangenen Saison auch bereits zweimal gespielt.

Auf zwei Routiniers wird Heidler in Zukunft dafür verzichten müssen. Stürmer Merwan Sabouneh und Defensivkraft Marten Schwarz wollen kürzertreten und verabschieden sich deshalb aus der ersten Mannschaft – allerdings nicht vom Verein. Denkbar ist, dass sie demnächst vermehrt für die Zweite auflaufen.

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