Daniel Rath gewinnt 39. Sandbahnrennen in Mulmshorn

Hegener geht im Finale die Luft aus

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Er fuhr seiner Konkurrenz davon: Daniel Rath sicherte sich in der internationalen Solistenklasse mit 25 Punkten souverän den Sieg. ·

Mulmshorn - Von Mareike Ludwig. In der letzten Kurve schaute sich Benjamin Hegener noch mal um. Keine Gefahr: Mit geballter Faust überquerte der Sandbahnfahrer des MSC Mulmshorn als Erster die Ziellinie.

Mit insgesamt 16 Punkten aus vier Läufen qualifizierte er sich damit beim 39. ADAC Sandbahnrennen auf dem Wümmering in Mulmshorn als Zweitbester für das Finale. Doch reichte am Ende die Kraft nicht aus, um den Platz in der internationalen Solistenklasse zu verteidigen. Hegener rutschte noch auf Rang vier ab. Der Sieg ging an Daniel Rath, der für den AC Vechta und MC Bergring Teterow fährt.

Obwohl Hegener durch seinen letzten Platz im Finallauf als Vierter das Siegerpodest verpasste, zeigte sich der zweifache Familienvater mit dem Rennen zufrieden: „Mein Ziel war es, ins Finale einzuziehen, und das ist mir gelungen. Dafür, dass es erst mein zweiter Wettkampf in diesem Jahr war, hat alles sehr gut geklappt. Am Ende waren meine Unterarme so schwer, dass ich die Maschine nicht mehr richtig halten konnte. Ich hatte nicht mehr genügend Kraft“, meinte Hegener im Fahrerlager. Dort hatte er sich zurückgezogen und mit seinen beiden Söhnen Marlon (8) und Mailo (4) gespielt. „Natürlich wäre es schön gewesen, wenn ich es aufs Treppchen geschafft hätte. Viel wichtiger ist mir aber, dass ich gesund vom Motorrad abgestiegen bin. Ich fahre schließlich nur noch aus Spaß an der Freude“, so Hegener.

Dass auch Daniel Rath nicht mehr regelmäßig auf der Maschine sitzt, war dagegen nicht zu erkennen. Der Sandbahnfahrer dominierte seine vier Vorläufe und kam auf die Optimalausbeute von 20 Punkten. Im Finale zeigte er den rund 1 000 Zuschauern erneut sein Können und kam als Erster ins Ziel. „Nach meiner zweijährigen Unterbrechung fange ich jetzt erst wieder richtig an. Daher war nicht damit zu rechnen, dass ich bis nach ganz vorne fahren kann. Ich bin froh, dass alles so gut geklappt hat“, zeigte sich der Sieger hinterher erfreut. Dahinter platzierten sich der Niederländer Raymon Woortman (17 Punkte) sowie der Engländer David Speightt (16).

In der B-Lizenz-Klasse klappte es für den Fahrer des MSC Mulmshorn, Mark Beishuizen, auf Anhieb sehr gut. In den drei Vorläufen wurde der Niederländer jeweils Dritter. Im Finale setzte der 15-Jährige noch einen drauf und gewann dank eines super Schlussspurts vor Jens Benneker. Der Sieg reichte jedoch nicht aus, um Benneker doch noch von Rang eins zu verdrängen. „Für Mark ist der zweite Platz wirklich super. Ich bin stolz, dass er sich hier so gut geschlagen hat“, freute sich Vater Jeroen Beishuizen.

Das Rennwochenende in Bildern

ADAC-Sandbahnrennen in Mulmshorn

Ebenfalls ein Lächeln im Gesicht hatte Brigitte Haltermann. Die Vorsitzende des MSC Mulmshorn zeigte sich sichtlich erleichtert, dass die insgesamt 39 Rennen reibungslos abliefen: „Wir sind wirklich mehr als zufrieden.“

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