Regionalligist VfL Wolfsburg II meldet ab

Heeslinger SC schöpft neue Hoffnung und fordert weiterhin Gespräch mit dem NFV

Die Spieler des Heeslinger SC laufen auf dem Sportplatz des Rotenburger SV ein.
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Führt der Weg des Heeslinger SC doch noch aus der Oberliga – hier beim RSV zu Gast – in die Regionalliga Nord?

Nach der Abmeldung des VfL Wolfsburg II aus der Regionalliga sieht der Heeslinger SC die Möglichkeit, den Platz mit einem Oberligisten zu besetzen.

Heeslingen / Rotenburg – Die Ankündigung des VfL Wolfsburg, seine zweite Mannschaft von dem Spielbetrieb der Regionalliga Nord zur kommenden Saison abzumelden, stieß beim Heeslinger SC auf offene Ohren. Denn: Der Fußball-Oberligist sieht darin eine weitere Möglichkeit, doch noch in die vierthöchste Spielklasse aufzusteigen.

Heeslingens Teammanager Carsten Schult sagt zu der Abmeldung des VfL Wolfsburg: „Wir sollten da noch mal in den Dialog mit den Verbänden treten, denn es könnte dazu kommen, dass die beiden Staffeln der Regionalliga in der neuen Spielzeit verschieden groß sind. Und das geht doch nicht wirklich.“ Hintergrund: Zwar wären es ohne die „Wölfe“ und einen möglichen Aufsteiger TSV Havelse in die dritte Liga 20 Starter in der Nordliga, allerdings sieht es aktuell so aus, dass der VfL Lübeck absteigt und es somit 21 Vereine sind – also eine ungerade Anzahl. „Und wieso sollte man diesen Platz nicht mit einem Aufsteiger aus der Oberliga füllen. Dann wären es wieder jeweils elf Clubs pro Staffel“, schlägt Schult vor.

Jedoch müsste es dafür erst mal zu einem Austausch kommen. Schon seit Wochen warten die Teammanager des Heeslinger SC, des Bremenligisten Brinkumer SV, des VfL Oldenburg (Oberliga Weser-Ems/Lüneburg), des SV Ramlingen-Ehlershausen und des 1. FC Germania Egestorf-Langreder (beide Oberliga Hannover/Braunschweig) sowie des SV Todesfelde (Schleswig-Holstein) auf eine Antwort des Niedersächsischen und des Norddeutschen Fußballverbandes. Die Vereine sind die Quotenbesten ihrer jeweiligen Ligen und fühlen sich weiterhin von den Verbänden nicht gehört: „Es ist ja nicht unbedingt nur die Aufstiegsthematik. Wir wollen eingebunden werden und fair und respektvoll behandelt werden. Das Einzige, was wir bisher von denen haben, ist eine kleine Pressemitteilung“, stellt Schult klar.

Ende vergangener Woche hatten die beiden Verbände eine Frist verstreichen lassen, auf einen Brief der Clubs zu antworten. Daher haben die Oberligisten sich nochmals zusammengesetzt und einen erweiterten Fragenkatalog erstellt, der erneut an die NFV geschickt wurde. Dieser beinhaltet laut Schult unter anderem die Forderung einer rechtlichen Begründung der Präsidiumsentscheidung und die Offenlegung der Stimmergebnisse zum Thema Aufsteiger in die Regionalliga.

Heeslingens Teammanager hat die Vermutung, „dass die beim NFV wahrscheinlich auf Zeit spielen. Die Aufstiegsspiele wären eigentlich Anfang Juni gewesen. Und je näher wir denen kommen, desto unrealistischer wird eine Auseinandersetzung mit dem Thema.“ Und damit schwindet die letzte Chance auf einen Aufstieg in die Regionalliga.

Die Personalplanung ist in Heeslingen derweil von der gesamten Diskussion unberührt: „Natürlich planen wir zweigleisig. Vor allem planen wir für die Oberliga. Aber es wird auch kein Problem sein, noch für die Regionalliga aufzurüsten“, erklärt Schult.

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