Planungen für die Oberliga

Keine Regionalliga-Aufsteiger: Heeslingen akzeptiert Begründung des Verbandes

Björn Mickelat (links) und Oliver Gerken umarmen sich.
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Die Duelle zwischen dem Rotenburger SV und dem Heeslinger SC (hier mit Björn Mickelat und Oliver Gerken) wird es auch kommende Saison in der Oberliga geben.

Die Derbys zwischen dem Rotenburger SV und dem Heeslinger SC wird es auch nächste Saison in der Fußball-Oberliga geben. Heeslingen akzeptiert die Begründung des Verbandes, keine Aufsteiger in die Regionalliga zuzulassen.

Heeslingen – Ab sofort konzentriert sich der Heeslinger SC in seinen Planungen für die nächste Saison nur noch auf die Oberliga, nicht mehr auf die Regionalliga. Das teilte Teammanager Carsten Schult unserer Zeitung mit, nachdem der Norddeutsche Fußball-Verband den von sechs Oberligisten eingereichten Fragenkatalog bis zur gesetzten Deadline auf sechs Seiten beantwortet hat. Die Vereine hatten eine rechtliche Begründung für die Entscheidung, keine Aufsteiger in die Regionalliga zuzulassen, gefordert und sich juristische Schritte offengelassen.

Heeslingen nimmt davon nun Abstand, nachdem der Verband die Unterlagen Dienstag übermittelt hatte. Der Quotenbeste der Oberliga Weser-Ems/Lüneburg hatte sie „ausführlich geprüft und im Vorstand“ besprochen, erklärt Schult. Ergebnis: „Wir sind der Meinung, das Präsidium des Norddeutschen Fußball-Verbandes hat hier zumindest aus sportlicher Sicht inhaltlich faire Erklärungen gefunden und Entscheidungen getroffen, die der HSC mittragen kann.“ Welche Auswirkungen der Rückzug des VfL Wolfsburg II habe, werde noch in den Fachausschüssen beraten.

Brinkumer SV berät das weitere Vorgehen

Für Heeslingen gilt jedoch: „Ab sofort werden wir uns in den Planungen nur noch mit der Oberliga Niedersachsen beschäftigen“, betont Schult. In der Kaderplanung hat das Team von Coach Sören Titze bisher mit 20 Spielern feste Vereinbarungen für die neue Saison. Mit Tim Franke (MTV Treubund Lüneburg), Jonas Böhning (Bremer SV), Bo Weishaupt (Blumenthaler SV), Emir Basir und Tim Marschollek (beide JFV Nordwest) wurden bereits fünf Neuzugänge verpflichtet.

Während die Kreisrotenburger ihre Pläne für die Regionalliga vorerst also ad acta gelegt haben, will sich der Brinkumer SV – er steckt neben Heeslingen, dem 1. FC Germania Egestorf/Langreder, dem SV Ramlingen/Ehlershausen, dem VfL Oldenburg und dem SV Todesfelde hinter dem Beschwerdebrief – noch nicht mit der Erklärung des Verbandes abfinden und hält sich weiterhin rechtliche Schritte offen. „Man hat uns nicht mit ins Boot geholt, wir sind weniger als das fünfte Rad am Wagen, weniger als der Blinker“, echauffierte sich Manager Jörg Bender über das Verhalten. Der Brinkumer SV wird sich deshalb mit einem Rechtsanwalt beraten und bis nächste Woche entscheiden.

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