Hauptamtliche Trainer der Basketball-Gemeinschaft sind nicht abgeneigt

Hurricanes wollen mit Greve und König verlängern

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Per Handschlag schon besiegelt? Coach Christian Greve (l., hier im Gespräch mit Rolf Ludwig, Vorsitzender des Stammvereins TuS Rotenburg) hat bereits signalisiert, an einer weiteren Zusammenarbeit mit den Avides Hurricanes interessiert zu sein.

Scheeßel - Von Matthias Freese. Die Verträge laufen im Sommer aus, wenn eine der beiden Seiten kündigt. Doch geht es nach den Verantwortlichen der BG ’89 Hurricanes, werden sie verlängert: Die Basketball-Gemeinschaft will sowohl mit Christian Greve als Coach der Bundesliga-Damen der Avides Hurricanes als auch mit Thomas König, dem Coach der Oberliga-Herren, weitermachen. Beide sind hauptamtlich angestellt.

„Wir wollen bis Ende Februar beide Verträge verlängert haben“, nennt Utz Bührmann, Vorstand Finanzen, den Fahrplan. Und Christoph Treblin betont: „Wir haben mit Christian Greve frühzeitig den Abstieg verhindert und haben uns erstmals für die Play-offs qualifiziert. Auch Thomas leistet im männlichen Bereich gute Arbeit, da ist eine neue Handschrift zu erkennen, das hat Qualität.“

Greve signalisiert bereits, dass er durchaus gewillt ist, bei den Hurricanes weiterzumachen. „Ich habe natürlich meine Vorstellungen, der Verein hat seine – und die werden im ersten Anlauf vielleicht nicht gleich sein“, betont er allerdings. Der 39-Jährige ist seit 2010 bei der BG ’89 tätig, im Herbst 2013 hatte er die Bundesliga-Damen übernommen, konnte den Abstieg zwar nicht verhindern, stieg aber prompt wieder ins Oberhaus auf und ist auch dort trotz mancher Kritiker erfolgreich. Neben den ersten Damen coacht der gebürtige Lübecker auch die Reserve sowie diverse Jugendteams. Dass bei den Verhandlungen auch das Finanzielle eine Rolle spielt, streitet Greve gar nicht erst ab: „Da geht es doch immer drum.“ Eine Zusammenkunft hat es bereits gegeben – da war eine mögliche Gehaltserhöhung aber noch kein Thema. Bührmann sagt: „Der Trainer weiß auch, dass die Bäume hier nicht in den Himmel wachsen. Wir haben ihn auch nicht gefeuert, als wir abgestiegen sind, und er hat damals auch keine Gehaltskürzung in Kauf nehmen müssen. Ich meine schon, dass wir uns einig werden.“

Der Österreicher Thomas König ist neben den Herren auch für den männlichen Nachwuchs zuständig und befindet sich in seiner zweiten Saison. „Grundsätzlich bin ich einer Verlängerung nicht abgeneigt. Wir werden uns Ende des Monats zusammensetzten und die Details klären“, betont er.

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