Startnummer 10

Hauke Sievers (BG ´89 Hurricanes, Basketball)

Zwei-Meter Mann Hauke Sievers glänzte mit 16,8 Punkten im Schnitt.  Foto: Freese

Scheeßel – Statistiken interessieren Hauke Sievers überhaupt nicht. Ihm geht es vielmehr darum, mit seiner Mannschaft erfolgreich zu sein. Dabei hätte er allen Grund, sich mit den Zahlen und Fakten genauer zu beschäftigen, schließlich können sich seine Werte auf dem Spielberichtsbogen mehr als nur sehenlassen.

In der abgelaufenen Saison der Basketball-Oberliga erzielte der zwei Meter große Außenspieler der BG ‘89 Hurricanes im Schnitt 16,8 Punkte pro Partie. Damit hatte der Topscorer sehr großen Anteil daran, dass sein Team von großen Abstiegssorgen verschont wurde und die Saison als Sechster beendete. Die Werte des Leistungsträgers sind umso beachtlicher, da Sievers vergangenes Jahr noch in Hamburg gelebt hatte und somit gar nicht bei jedem Training dabei sein konnte.

Auch in der aktuellen Spielzeit der Basketball-Oberliga kommt der Rotenburger in den zehn absolvierten Begegnungen bereits auf insgesamt 168 Zähler – wobei eine Partie sogar nicht eingetragen wurde. Damit hat er mehr als ein Viertel aller Punkte markiert und seinen vorherigen Saisonschnitt noch einmal nach oben geschraubt. „Ehrlich gesagt weiß ich nie, wie viele Punkte ich wann gemacht habe. Zumindest merke ich es mir nicht für die Zukunft. Das ist wirklich zweitrangig. Für mich ist es viel wichtiger, dass das gesamte Spiel zwischen Offense und Defense sowie das Miteinander passt“, erklärt der 28-Jährige bescheiden: „Ich freue mich über jeden Sieg als Team und kann dann auch gut mit schlechten persönlichen Leistungen leben. Es gilt immer, die ganze Mannschaft zu betrachten. Das ist zumindest mein Verständnis von Teamsport.“

Das Eigengewächs führt mittlerweile zusammen mit seinem älteren Bruder Malte (33) die Hurricanes auf dem Parkett an. Auf das Duo ist stets Verlass, wenn es um die Korbjagd geht. Da Hauke Sievers kürzlich sein Masterstudium in Sporttherapie und Gesundheitsmanagement in Hamburg abgeschlossen hat und zurück nach Rotenburg gezogen ist, schafft er es auch inzwischen wieder, regelmäßig mit dabei zu sein. „Ich möchte auf jeden Fall noch einige Jahre verletzungsfrei spielen. Hier in Rotenburg habe ich nette Jungs und Freunde neben mir. Wir spielen mit einem ähnlichen Anspruch und Ehrgeiz“, sagt der Zwei-Meter-Spieler. 

ml

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