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Wittorfs Pascal Prange trifft rekordverdächtig: Hattrick in sieben Minuten

Allen Grund zum Lächeln: Wittorfs Pascal Prange hat im Kreispokal in sieben Minuten einen Hattrick erzielt.
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Allen Grund zum Lächeln: Wittorfs Pascal Prange hat im Kreispokal in sieben Minuten einen Hattrick erzielt.

Wittorf – Inzwischen ist die Minutenzahl der Treffer zwar etwas korrigiert, seine Leistung aber dadurch nicht weniger rekordverdächtig: In der ersten Runde des Fußball-Kreispokals hat Pascal Prange, Stürmer des SSV Wittorf, nur sieben Minuten gebraucht, um einen Hattrick zu erzielen. Im Spiel gegen den klassenhöheren VfL Visselhövede II (5:3) netzte er in der 22., 26. und 29. Minute und schoss seine Blau-Weißen aus der 2. Kreisklasse Süd damit in die zweite Runde.

Im Liveticker auf der Plattform fussball.de stand zuerst, die Tore seien zwischen der 25. und der 30, Minute gefallen. So oder so: „Ich habe nur meinen Job gemacht“, stapelt Prange tief. Generell ist der 25-Jährige bemüht, seine Treffsicherheit nicht allzu hoch zu bewerten – aus verschiedenen Gründen. Zum einen liegt ihm viel daran, das Kollektiv in der Mannschaft in den Vordergrund zu stellen. „Es ging bei dem Sieg, bei meinen Toren nicht um meine Einzelleistung. Wir hatten uns das als Mannschaft einfach auch verdient“, betont er. Da sei es letztlich auch ganz egal, wer im Endeffekt die Tore erziele – ob er oder einer seiner Stürmerkollegen.

Zum anderen war es zuletzt nicht immer so, dass Prange nach Belieben traf – vor allem nicht in der abgebrochenen Saison. „Ach, da reden wir lieber nicht drüber“, sagt er, lacht und begründet: „Ich bin seit ich denken kann Stürmer, habe eigentlich immer zweistellig getroffen und auch schon öfter drei Tore in einem Spiel gemacht – bis auf letztes Jahr.“ In 15 Pflichtpartien war der sonst so zuverlässige Torjäger nur insgesamt zu drei Treffern gekommen. „Da war wirklich der Wurm drin. Es waren so klare Dinger, die ich da vergeben habe“, ärgert sich Prange noch heute. Im laufenden Liga-Betrieb hat er bislang einmal gespielt und ein Tor erzielt.

Es scheint, als agiere der 25-Jährige nicht nur im Pokal so effizient. „Dass Pascal ein richtig guter Stürmer ist, weiß man inzwischen einfach“, musste auch Marco Jorzick, Trainer des Kreispokal-Gegners VfL Visselhövede II, nach der Partie anerkennen.

Trotz des Lobes und vieler anerkennender Nachrichten, die ihn nach dem Sieg erreichten, ist Prange um Zurückhaltung bemüht. „Der Pokal hat eine ganz eigene Dynamik. Da geht auf einmal jeder Schuss rein“, macht sich der Stürmer gar keinen Druck. Warum auch? Er lässt einfach Tore sprechen.

Übrigens: Wie genau diese im Pokal gefallen sind, weiß Prange gar nicht mehr so richtig. „Puh ... Da muss ich lügen. Irgendwie stand ich aber zur richtigen Zeit einfach am richtigen Ort“, sagt er und lacht. Der zweite Treffer sei auf jeden Fall ein direkt verwandelter Freistoß gewesen. Beim ersten und dritten könnte es ein Konter gewesen sein. „Das war zumindest unser Ziel: aus einer guten Defensivarbeit heraus die Chance zum Kontern zu haben.“ Der Plan ist auf jeden Fall aufgegangen. Und ob Prange für seinen Hattrick nun fünf oder sieben Minuten gebraucht hat, ist sowieso nebensächlich.

Von Lea Oetjen

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