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Lange trifft beim Comeback, doch Müller-Crew schenkt Führung her

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Von: Matthias Freese

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Hannes Lange steht auf dem Sportplatz in Rotenburg.
Hannes Lange gelang die Führung. © Böder

Hannes Lange ist zurück und hat sich bei seinem Comeback mit einem Tor beschenkt. Mit einem Sieg gekrönt wurde sein Auftritt aber nicht. Den sicherte sich Alfstedt.

Rotenburg – Im dritten Anlauf hat es geklappt – allerdings nur mit der Austragung, nicht mit dem Erfolgserlebnis: Nachdem zwei Wochen zuvor noch das Flutlicht im ersten Nachholversuch ausgefallen war, erstrahlte der Sportplatz in Ebersdorf nun am Mittwochabend die komplette Spielzeit. Beim Rotenburger SV II war der Akku am Ende jedoch leer, sodass es in der Meisterrunde der Fußball-Kreisliga beim FC Alfstedt/Ebersdorf eine 1:2 (1:0)-Niederlage gab.

„Da verlierst du und weißt gar nicht, warum“, meinte Spielertrainer Michel Müller, der nach seiner Knieverletzung wieder auflief und ergänzte: „Jetzt liegt der Fokus auf dem Derby am Sonntag. Ich hoffe, dass wir da eine andere Mentalität zeigen.“ Um 17 Uhr geht es bei der SG Unterstedt um die „Stadtmeisterschaft“ – das Hinspiel hatte die RSV-Reserve zu Hause mit 1:4 verloren.

Alfstedt mit einem Doppelschlag

Bei den Wümmestädtern gab Hannes Lange nach langer Verletzungsauszeit sein Comeback, stand als Sturmspitze in der Startelf und erzielte auch prompt die 1:0-Führung, nachdem ihm Linus Baselt den Ball zurückgelegt hatte (25.). „Er hat ein geiles Spiel über 55 Minuten gemacht, hat viele Wege gemacht, hatte viele Ballgewinne – dann war er platt“, urteilte Müller, der aber auch kritisch anmerkte: „Nach den Wechseln hatten wir einen Bruch im Spiel. Von den vier Einwechselspielern haben nur zwei ihre Leistung gebracht.“

In einer Partie, die „nicht auf höchstem Niveau“ stattfand, besaßen die Rotenburger im ersten Durchgang noch zwei Großchancen durch Jonas Knaak. „Da hat Alfstedt gar nichts gemacht, wir haben unseren Plan gut umgesetzt“, meinte Müller. Das änderte sich in der zweiten Hälfte, als die Gastgeber durch Tim Hildebrandt und Marcel Müller das Spiel in drei Minuten drehten (67./70.). In der Schlussphase verpasste Baselt zweimal die Chance zum Ausgleich.

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